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Segeberg „Hopfenliebe“ in Norderstedt hat jetzt einen Ratskeller
Lokales Segeberg „Hopfenliebe“ in Norderstedt hat jetzt einen Ratskeller
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15:12 01.01.2019
„Hopfenliebe“-Chef Rajas Thiele-Stechemesser in seinem neuen Ratskeller, der für Feste, Seminare und Biertastings gebucht werden kann. Quelle: Fuchs
Norderstedt

Direkt neben dem Norderstedter Rathaus befindet sich seit drei Jahren mit der „Hopfenliebe“ eine beliebte Gaststätte, die dort eigenes gebrautes Bier ausschenkt. Aber den Titel Ratskeller führt das beliebte Lokal erst jetzt. Für rund 40.000 Euro hat der Betreiber und Biersommelier Rajas Thiele-Stechemesser jetzt das Untergeschoss, in dem früher einmal eine Kegelbahn stand und jetzt das Bier gebraut wird, zu einem gemütlichen Gastraum mit bis zu 30 Sitzplätzen umgestaltet.

An rustikalen Holztischen aus alten Schiffsplanken, einer langen, mit altem Leder bezogenen Sitzbank, die wie ein überdimensionales Sofa wirkt, können hier jetzt Firmen ihre Feste, Privatleute ihre Geburtstage oder die „Hopfenliebe“-Gäste ihr Bier in gemütlicher Runde genießen, wenn oben im Gastraum alle 147 Plätze schon besetzt sind.

„Wir wollten hier einen gemütlichen neues Gastraum schaffen, der sich vom Stil her dem rustikalen Ambiente in der Hopfenliebe anpasst“, erklärt Thiele den Umbau. Hier sollen künftig auch Bier-Tastings angeboten werden mit möglicher Besichtigung der kleinen Norderstedter Eigenbrauerei.

120 000 Liter Bier

Und die läuft auf Hochtouren, freut sich Thiele-Stechemesser, der neben den beiden Kultursälen TriBühne im Rathaus und Kulturwerk am See auch den für 400 000 Euro umgebauten und eingerichteten Braukeller verwaltet. In drei Jahren seien jetzt 1200 Hektoliter (120 000 Liter) von den Eigenmarken Harksheider Pale Ale, Friedrichsgaber Bock, Glashütter Weizen und Norderstedter Pils gebraut und ausgeschenkt worden, erzählt der Bierkenner.

Das Pils mache die Hälfte davon aus. Die drei anderen Marken teilten sich die andere Hälfte. „Wir müssen zurzeit 1000 Liter Bier in der Woche brauen. Mehr als 250 Liter am Tag schafft unsere Brauanlage gar nicht.“

Das Brauen bedürfe einer Vorlaufzeit von fünf Wochen: Eine Woche lang wird das Malzgetränk nach genau festlegten Rezepten gemischt und gebraut. Dann lagert es nochmal vier Wochen, bis es ausgeschenkt wird. Das Bier, das jetzt in der Vorweihnachtszeit getrunken wird, sei also zum Teil bereits im Oktober gebraut worden, erklärt Thiele-Stechemesser, der diese Arbeit vom gelernten Mälzer und Brauer Franz Nothaas aus Franken fachmännisch verrichten lässt. „Da haben wir sogar an sechs Tagen die Woche 1500 Liter Bier gebraut.“

Gleich im Januar gehe es an das nächste Projekt. Denn der vierte und letzte Norderstedter Stadtteil, Garstedt werde ebenfalls noch eine Biersorte auf seinen Namen erhalten, kündigt Thiele-Stechemesser an. Im März soll das Garstedter vorgestellt werden. Um welche Biersorte es sich dabei handeln wird, will er noch nicht verraten. Es werde aber kein Pils, Weizen, Bock oder Pale-Ale, also wieder etwas Neues sein.

Die „Hopfenliebe“, die neben 60 verschiedenen Biersorten aus aller Welt auch regionale Speisen anbietet, hat sich unter Norderstedter Pistengängern zur beliebtesten Ausgehstätte in Norderstedt entwickelt. An den fünf geöffneten Tagen tummeln sich hier fast 2000 Gäste Woche für Woche, sagt Thiele-Stechemesser stolz.

Burkhard Fuchs

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