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Segeberg Hornissen bauen um Nistkasten
Lokales Segeberg Hornissen bauen um Nistkasten
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17:19 03.09.2018
Das Hornissennest wächst deutlich über den Nistkasten hinaus. Quelle: Lena Gercke, hfr
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Fahrenkrug

Tierische Architekten mit Humor: In Fahrenkrug hat sich ein Hornissenvolk in einem Nistkasten einquartiert. Sein Nest ist inzwischen deutlich über die Vogelbehausung hinausgewachsen. „Im Juni habe ich gemerkt, dass jemand anderes das Haus bezogen hat“, sagt Marianne Hansen (65), „weil keine Vögel mehr hineingeflogen sind“.

Naturschauspiel aus nächster Nähe

In ihrem Garten am Rande des Fahrenkruger Moores kann sie seitdem das Naturschauspiel aus nächster Nähe beobachten, denn bis zu ihrem Haus sind es nur 22 Schritte. „Das Nest ist stetig größer geworden. Im Juli ist es auf unerklärliche Weise kaputtgegangen. Danach haben die Hornissen wieder losgelegt“, berichtet Marianne Hansen. „Jetzt ist es schon um das ganze Vogelhaus herum gebaut worden und ist mit dem Baumstamm verbunden.“ Sie hat mehrere Nistkästen im Garten, wo üblicherweise Kohl- und Blaumeisen ihr Quartier beziehen. Doch in diesem Jahr ist das anders.

Es ist nicht das einzige Nest

„So was sieht man nicht alle Tage. Es ist schon interessant mit anzusehen“, sagt die Seniorin. Gestört fühlt sie sich von den Großwespen nicht: „Sie tun mir nichts. Ich habe schon darunter geharkt. Sie kommen auch eher selten bis zum Balkon heran.“ Dafür gibt es dort einige Wespen. Direkt am Haus haben auch sie ein Nest gebaut – „und kommen mit den Hornissen gut zurecht“.

Hornissen lieben geschützte Hohlräume

Dass Hornissen in Nistkästen bauen, ist nichts Ungewöhnliches. Sie bevorzugen vom Regen geschützte Hohlräume wie Baumhöhlen in Wäldern oder auf Streuobstwiesen oder eben auch künstlich geschaffene Plätze wie auf Dachböden oder Scheunen. Die Tiere sind streng geschützt, Nester dürfen nicht zerstört werden. Spätestens Ende Oktober sterben die Hornissen ohnehin. Nur wenige weibliche überwintern – die künftigen Königinnen, die im Frühjahr neue Nester gründen. Dass sie den Weg zurück in den Garten nach Fahrenkrug finden, wäre jedoch ebenso wenig ungewöhnlich: Oft bevorzugen sie für einige Jahre denselben Standort für ihr Nest, das immer wieder neu gebaut wird.

Irene Burow

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