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Segeberg Inklusives Picknick auf Bad Segebergs Seepromenade
Lokales Segeberg Inklusives Picknick auf Bad Segebergs Seepromenade
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19:57 06.05.2019
Picknick am See: Ali Alsuraihi (re.) freute sich am gemeinsamen Stand von Rotariern und der Asylbewerberunterkunft Schackendorf über Kundschaft, und Jens Utecht freute sich auf das Gericht, das die Flüchtlinge zubereitet hatten. Quelle: Petra Dreu
Bad Segeberg

Vor der einmaligen Kulisse des Großen Segeberger Sees wurde die „Inklusive Lange Tafel“ auf der Promenade bereits zum fünften Mal zu einem Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung sowie mit Migrationshintergrund. Gut 1000 Besucher waren trotz des durchwachsenen Wetters der Einladung der Lebenshilfe, der Stadt Bad Segeberg und weiterer Kooperationspartner wie die Flüchtlingsinitiative „Alleineinboot“, dem Kneippverein und dem Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg 2.0 zu einem zwanglosen Miteinander gefolgt.

Dabei sah es noch während des Aufbaus nicht danach aus. Nach vier Jahren voller Sonnenschein hatte am Sonntag zuerst ein Hagelschauer die Stimmung getrübt. Dann jedoch klarte der Himmel wieder auf und die Sonne sorgte zur Freude des „Netzwerkes Inklusion Segeberg“ fast schlagartig für viele Besucher.

So schön war das Picknick am See

Manche hatten sich für das große Picknick am See ausgiebig vorbereitet, andere wiederum aßen die Wiener Wurst direkt aus der Plastikverpackung oder ergriffen die Gelegenheit, am Stand der Rotarier neue Gaumengenüsse auszuprobieren. Dafür hatte der Service-Club zusammen mit den Bewohnern der Asylbewerberunterkunft in Schackendorf gesorgt. „Wir haben die benötigten Lebensmittel gekauft, die Asylbewerber haben daraus Gerichte aus ihren Heimatländern gekocht“, erzählte Björn Pape von den Rotariern.

Und so hatten die Besucher der „Inklusiven Langen Tafel“ die Qual der Wahl: Mandi und Sambusak aus dem Jemen, Baklava und Negri Jpit aus Armenien, Kabuli aus Afghanistan und weitere Gerichte und Desserts hatten Bewohner der Kreisunterkunft zubereitet, die zusammen mit Frucht-Spießen und Minze-Ingwer-Tee reißenden Absatz fanden. Der Erlös ist zur Hälfte für die Gemeinschaftsunterkunft und für einen inklusiven Spielplatz für die neue Kindertagesstätte Burgfeld bestimmt, die 2020 eröffnet werden soll.

Ein Hingucker auf der Promenade war zweifelsohne das Lebenshilfe-Maskottchen „Inklusine“, das keine Berührungsängste kannte und auch die Tanzgruppe „Fire Stars“ über die Promenade geleitete. Für den musikalischen Part sorgte das Duo mit dem bezeichnenden Namen „Lutopia Orchestra“, das mit Kontrabass und Gitarre das Publikum für sich einzunehmen wusste. Das Theater „Spätschicht“ zeigte Aktionstheater im Rollstuhl. Vor dem Café Goldmarie konnten die Besucher alkoholfreie Cocktails schlürfen, Eis der „Eislotte“ schlecken und sich im Klettern üben. Darüber hinaus konnten sie den schweißtreibenden Versuch starten, in sogenannten „Walking-Balls“ über das Wasser zu laufen.

Mit dem Verlauf der Veranstaltung und der Resonanz der Besucher sind die Organisatoren zufrieden. 2020 soll es eine weitere „Inklusive Lange Tafel“ geben.

Petra Dreu

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