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Segeberg Jetzt sieben Segeberger im Landtag
Lokales Segeberg Jetzt sieben Segeberger im Landtag
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20:10 08.05.2017
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Bad Segeberg

Bisher hatte der Kreis Segeberg nur vier„eigene“ Abgeordnete in Kiel: Die drei CDU-Bewerber, die ihre Wahlkreise jeweils direkt gewonnen hatten, sowie Katrin Fedrowitz (SPD), die im Januar 2016 für Olaf Schulze nachgerückt war, als der zum Bürgermeister von Geesthacht gewählt worden war. Im neuen Landtag werden jetzt sieben Segeberger sitzen: Die CDU-Direktgewinner Dr. Axel Bernstein (Wahlstedt), Katja Rathje-Hoffmann (Nahe) und Ole-Christopher Plambeck (Henstedt-Ulzburg) sowie über die Landeslisten ihrer Parteien Stefan Weber (SPD), Dennys Bornhöft und Stephan Holowaty (beide FDP) sowie Jörg Nobis (AfD).

Im Abstimmungsverhalten in den drei Segeberger Wahlkreisen hat sich gegenüber 2012 kaum etwas verändert: Axel Bernstein holte in Segeberg-Ost (Wahlkreis 26) mit 43,1 Prozent der Erststimmen noch mehr als vor fünf Jahren (bei einem um 0,5 auf 35,5 Prozent gestiegenen Zweitstimmen-Anteil), im Westen (Wahlkreis 25) betrug der Zweitstimmen-Anteil der CDU mit 32,7 Prozent gerade mal 0,1 Prozentpunkte weniger als 2012, und obwohl die CDU in Norderstedt (Wahlkreis 27) sogar 0,6 Prozentpunkte einbüßte (30,7 statt zuvor 31,3), reichte es für die SPD erneut nicht.

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Interessant in allen drei Wahlkreisen: Der nach der jüngsten Bundestagswahl auch im Segebergischen schon totgesagten FDP gelang es in allen drei Segeberger Wahlkreisen, ein zweistelliges Ergebnis einzufahren – das höchste mit 13,0 Prozent in Norderstedt.

Bei der Betrachtung der Hochburgen der Parteien in den größeren Gemeinden fällt auf: Die meisten CDU-Wähler wohnen, prozentual gesehen, in Pronstorf (45,7), Weede (41,5) und in Klein Rönnau (42,0). Die wenigsten Verluste erlitt die SPD in Trappenkamp (von 36,6 auf 32,8), in Norderstedt (von 31,7 auf 31,5) und in Kaltenkirchen (von 31,2 auf 30,0). In Henstedt-Ulzburg konnten sich die Sozialdemokraten sogar steigern: Von 29,1 auf 29,6 Prozent der Zweitstimmen.

Die prozentual meisten FDP-Wähler (ab mindestens 500 Wahlberechtigten im Ort) wohnen in Itzstedt (14,1 Prozent), Henstedt-Ulzburg (13,7) und Bad Bramstedt (13,6). Grün wählt man gern in Bad Bramstedt (14,7 Prozent), Rickling (14,0) und Bad Segeberg (13,6 Prozent), und die neu im Landtag vertretene AfD hatte ihre Hochburgen in Bark (10,7 Prozent), Itzstedt (9,2) und Trappenkamp (8,6). Detaillierte Ergebnisse aus den Städten und Gemeinden lesen Sie auf den folgenden Seiten. ark

LN