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Segeberg Kaiserwetter für Segebergs Königspaar
Lokales Segeberg Kaiserwetter für Segebergs Königspaar
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19:32 24.06.2019
Dirk Reher (hinten), Vorsitzender des Segeberger Kindervogelschießenvereins, gehörte zu den ersten Gratulanten von Königin Lina Marie Trupp (11, v. li.) und König Felix Rungenhagen (7). Sie haben ihre Königswürde Lea Suck (8) und Mika Bennet Meier (10) zu verdanken. Quelle: Tobias Gellert
Bad Segeberg

Die Uhr zeigte 19.32 Uhr, als der zehnjährige Mika Bennet Meier der Königsscheibe den letzten Rest gab und damit den Erstklässler der Theodor-Storm-Schule, Felix Rungenhagen (7), zum König machte. Bei den Mädchen war es die achtjährige Lea Suck, die beim Vogelpicken die ruhigste Hand hatte und damit Lina Marie Trupp (11) in den Rang einer Königin hob.

Bekanntlich sollten Eltern genau überlegen, was sie ihren Kindern versprechen, denn bei seiner Vorstellung plauderte König Felix aus dem Nähkästchen und verriet, was ihm sein Vater, Jugendwart Stefan Rungenhagen, versprochen hatte: Sollte sein Sohn König werden, will der Feuerwehrmann jeden Morgen vor ihm niederknien. König Felix jedenfalls flogen wegen seiner unbekümmerten Art die Sympathien seiner Gefolgschaft sofort zu. Das neue Königspaar und die beiden Schüler, die es dazu gemacht hatte, wurden anschließend in der festlich geschmückten Kutsche mit Musik zur Dahlmannschule geleitet, wo es im Fackelschein feierlich proklamiert wurde.

Bilder vom Umzug und den Spielen

Das größte Kinderfest der Region begann bereits am frühen Morgen mit dem Umzug durch die Stadt. Acht Spielmannszüge und die bunt geschmückten Wagen hatten ihn trotz geringerer Beteiligung zu einem bunten Erlebnis gemacht. Eine besondere Rolle spielte in diesem Jahr Mark Zielinski, der für gewöhnlich als Wehrführer am Umzug teilnimmt. In diesem Jahr aber saß er gemeinsam mit Claudia Prieß in einer geschmückten Kutsche. Beide waren nämlich das Königspaar des 100. Kindervogelschießens vor 40 Jahren.

1000 Kinder nahmen an den Spielen teil

An den Spielen auf der Rennkoppel nahmen wie im Jahr zuvor rund 1000 Kinder teil. Nachdem die Temperaturen merklich in die Höhe geklettert waren, wurden die Jugendlichen des Technischen Hilfswerks um ihren Stand beneidet, der ihnen Abkühlung verschaffte. Sie nämlich saßen hoch oben auf einem Podest, von dem aus sich ein Wasserfall in ein Becken ergoss und wieder nach oben gepumpt wurde. Zwölfjährige Mädchen mussten mit einem Kescher Quietscheenten fangen, die mit dem Wasser in die Tiefe stürzten.

Auto- statt Jetski-Rennen

Das zweite Wasserspiel mit ferngesteuerten Jetskis gehört der Vergangenheit an. An ihrer Stelle waren für die elfjährigen Jungen ferngesteuerte Autos gerückt, die der Männerturnverein (MTV) unter ihre Fittiche genommen hat. „Der Aufwand für die Jetskis war einfach zu groß. Zwölf Jahre haben gereicht“, verriet Uwe Dzaack. Mit gleich mehreren Ständen war die Freiwillige Feuerwehr vertreten, bei der nicht etwa Trauben, sondern Würstchen hoch hängen, die in luftiger Höhe gepflückt werden mussten.

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