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Segeberg Planungen für den Kindergarten beginnen
Lokales Segeberg Planungen für den Kindergarten beginnen
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17:30 15.11.2018
Für die Erweiterung des Kindergartens „Immenhuus“ beginnen zur Freude von Klein Rönnaus Bürgermeister Dietrich Herms (3. v. li.) und seinem Groß Rönnauer Amtskollegen Joachim Rathje die konkreten Planungen. Darüber freuen sich ebenfalls die Mütter Britta Thielberg, Dr. Astrid Ashoff und Daniela Buß (v. li.). Quelle: Petra Dreu
Klein Rönnau

Es geht voran mit der Erweiterung des Kindergartens „Immenhuus“ in Klein Rönnau. Der Beschluss für die Erweiterung um zwei Gruppenräume und zusätzliche Sozialräume im ersten Obergeschoss steht. Am Mittwoch ermächtigten die Klein Rönnauer Gemeindevertreter Bürgermeister Dietrich Herms, nach bereits erfolgter Ausschreibung einen entsprechenden Architektenvertrag abschließen zu können.

Laut neuesten Berechnungen sollen im nächsten Jahr zehn Kindergartenplätze in der vom DRK betriebenen Einrichtung fehlen. Auch wenn der Kindergarten gerne auch von Eltern aus Ostholstein genutzt wird, die im Raum Bad Segeberg ihren Arbeitsplatz haben, war die Erweiterung kein Streitthema. „Bei einer Förderung von 90 Prozent konnten wir nicht ,Nein’ sagen“, so Herms während der Sitzung.

Das kam bei Eltern gut an, deren Kinder bereits das „Immenhuus“ besuchen. „Das ist ein wichtiges Thema. Außerdem haben wir teilweise noch weitere Zwerge zu Hause, die erst noch Kindergartenkind werden wollen“, sagte Daniela Buß, die zusammen mit Britta Thielberg und Dr. Astrid Ashoff die Sitzung verfolgte. Ebenfalls als Zuhörer nahm Joachim Rathje, Bürgermeister von Groß Rönnau, an der Sitzung teil, dessen Gemeinde eigene Plätze in der Kita in Klein Rönnau unterhält.

Ein Jahr ist es her, dass sich der Lärmschutzwall am Haus Rönnau nach einem verregneten Sommer und einem noch feuchteren Herbst selbstständig gemacht hatte. Das Erdreich war so mit Wasser vollgesogen, dass das vermoderte Stützholz die schwere Masse nicht mehr tragen konnte, und in sich zusammenbrach. Nach der Aktualisierung des Lärmschutzgutachtens kann am 26. November endlich der Abriss des Walls erfolgen, der immerhin 18 000 Euro verschlingen wird. Im Anschluss daran beginnen die Arbeiten für die Erneuerung. Der neue Wall wird die gleiche Bauweise wie der alte Wall haben. Die Holzelemente allerdings werden durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.

Bestätigt wurden in der Gemeindevertretung die Ergebnisse des Bürgerentscheids, bei dem die Rönnauer am 16. September über die Aufhebung des Bebauungsplans Nr. 12 abgestimmt haben, der die Errichtung eines Neubaugebietes mit 50 Grundstücken parallel zum Chausseebaum vorsieht. Von 1422 Stimmberechtigten hatten damals 771 Einwohner ihre Stimme abgegeben und sich mit deutlicher Mehrheit (293 Ja- zu 478 Nein-Stimmen) gegen die Aufhebung des Bebauungsplanes ausgesprochen. Eine Person hatte gegen das Abstimmungsergebnis einen achtseitigen Einspruch mit Anlagen eingelegt. Unter anderem wird der Gemeinde darin vorgeworfen worden, dass sie Wahlwerbung für den Bürgerentscheid gemacht habe, dass Beisitzer befangen gewesen seien und dass und die Initiatoren des Bürgerentscheids an der Besetzung des Gemeindeabstimmungsausschusses nicht beteiligt worden seien.

Das Jahr 2017 schloss die Gemeinde Klein Rönnau mit einem satten Überschuss in Höhe von 363 000 Euro ab. Davon wandern 276 000 Euro in die allgemeine Rücklage, der Rest in die Ergebnisrücklage.

Petra Dreu

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