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Segeberg Klein Rönnaus Räucherkate soll verkauft werden
Lokales Segeberg Klein Rönnaus Räucherkate soll verkauft werden
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18:32 26.09.2019
Die Alte Räucherkate an der Bundesstraße 432 soll verkauft werden. Quelle: Petra Dreu
Klein Rönnau

Die Gemeinde Klein Rönnau hat die Nase voll: Die Mieter der Alten Räucherkate an der Bundesstraße 432 blieben nie lange in dem denkmalgeschützten Haus, das nur eine eingeschränkte Nutzung zulässt. Die derzeitige Mieterin hat zum 31. Oktober gekündigt. Erneut auf die Suche nach einem Nachfolger möchte die Gemeinde nicht mehr gehen. Am Mittwoch beschloss der Gemeinderat, die Alte Räucherkate zu verkaufen.

Seit Wochen geschlossen

Bereits seit Wochen ist die Alte Räucherkate wieder geschlossen, in der zuletzt ein kleines Café untergebracht war, in dem auch Dekoartikel und Erzeugnisse der Region zu haben waren. Davor hat die Kate sogar mehrere Monate leer gestanden. Die Bindungsfrist der mit Fördermitteln als „Markttreff“ finanzierten Kate ist zwar bereits 2014 ausgelaufen, einfacher wurde es für die Gemeinde aber nicht, einen möglichen Betreiber zu finden.

Zwar gab es aus den Reihen der Gemeindevertretung Bedenken, dass die Gemeinde mit einem Verkauf des geschichtsträchtigen Hauses auch sämtliche Einflussmöglichkeiten für eine Nutzung abgeben würde, der Verkaufsbeschluss jedoch wurde einstimmig gefasst. Nach der Übergabe der Kate Ende Oktober will die Gemeinde mögliche Nutzungseinschränkungen klären und in die Vermarktung einsteigen.

Aufwendig saniert

In der Diele des 1829 erbauten Gebäudes wurden einst Wurst und Schinken für den Eigenbedarf und für die Nachbarn geräuchert. Das verbindet. Deshalb kaufte die Gemeinde das dorfprägende Gebäude und sanierte es mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union, des Landes Schleswig-Holstein und des Kreises Segeberg in den Jahren 1999 bis 2002 aufwendig. Das Blechdach wurde wieder gegen das ursprünglich vorhandene Reetdach ausgetauscht, das Fachwerk wurde saniert und teilweise neu ausgemauert. Die Gesamtkosten betrugen damals knapp 1,5 Millionen Deutsche Mark (umgerechnet rund 750 000 Euro).

Von Petra Dreu

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