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Segeberg Komatrinken geht im Kreis zurück
Lokales Segeberg Komatrinken geht im Kreis zurück
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20:10 26.01.2017
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Bad Segeberg

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Segeberg weiter zurückgegangen. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem, meldet die DAK-Gesundheit. Nach Zahlen der Krankenkasse landeten im Jahr 2015 insgesamt 62 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 22,5 Prozent.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Nils Junker von der DAK-Gesundheit in Bad Segeberg. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auch dauerhaft auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen deutlich zurückgehen.“ Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten allerdings der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der Zehn- bis 15-Jährigen mussten in der Region zehn Kinder in einer Klinik behandelt werden.

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Zur Aufklärung setze die Krankenkasse auch 2017 die Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis Segeberg fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region seien angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen worden. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch hätten seit 2010 mehr als 80000 junge Künstler teilgenommen. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im auf der Seite der DAK im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

LN

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