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Segeberg Kreis tritt Rettungsdienst-Kooperation bei
Lokales Segeberg Kreis tritt Rettungsdienst-Kooperation bei
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21:10 22.02.2018
Vertragspartner: Michael Reis (Geschäftsführer der RKiSH), Hartmut Krohn (Kreis Dithmarschen), Bernhard Ziegler (Aufsichtsratsvorsitzender), Jürgen Tober, Thorsten Wolf und Kai Volkmann (Kreis Rendsburg-Eckernförde (v. l.).
Vertragspartner: Michael Reis (Geschäftsführer der RKiSH), Hartmut Krohn (Kreis Dithmarschen), Bernhard Ziegler (Aufsichtsratsvorsitzender), Jürgen Tober, Thorsten Wolf und Kai Volkmann (Kreis Rendsburg-Eckernförde (v. l.).
Bad Segeberg

Thorsten Wolf als Vertreter des Kreises Segeberg unterzeichnete zusammen mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung und dem Aufsichtsratsvorsitzenden, zwei weiteren Gesellschaftervertretern der Kreise sowie der Geschäftsführung der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH den Vertrag zur künftigen Mitgliedschaft.

Bereits vor mehr als einem Jahr hatte der Kreistag in Segeberg beschlossen, die Zusammenarbeit mit den bisherigen Rettungsdienstorganisationen zu kündigen und eine Neuausrichtung der Notfallrettung und der Krankenbeförderung vorzunehmen. Für die Auftragsvergabe an die RKiSH ist der Beitritt des Kreises als fünfter Gesellschafter neben den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Steinburg in die Kooperation nötig.

Einer gegen die Kündigung eingereichten Klage wurde vom Verwaltungsgericht Schleswig im vergangenen Herbst stattgegeben, wodurch sich der Beitritt Segebergs in die Gesellschaft verzögerte. Nun unterzeichnete Thorsten Wolf vom Kreis Segeberg gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Jürgen Tober und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Bernhard Ziegler, den Gesellschaftervertretern Hartmut Krohn aus Dithmarschen und Kai Volkmann aus Rendsburg-Eckernförde sowie Michael Reis als Geschäftsführer der RKiSH den neuen Gesellschaftervertrag und öffnete damit die Türen für die Zusammenarbeit. „Wir freuen uns auf die neuen Kollegen und darüber, dass die RKiSH wächst“, betonte Jürgen Tober. „Wir wollen aber gleichzeitig auch auf uns neugierig machen.“

Die RKiSH übernimmt ab 2020 die Notfallrettung und die Krankenbeförderung vom DRK Segeberg und dem in Norderstedt ansässigen Verein KBA als dann zuständiger Durchführer. Die Zeit bis dahin ist geprägt von den umfangreichen organisatorischen Vorbereitungen zur Übernahme der verantwortungsvollen Aufgaben.

LN