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Segeberg Kulturring blickt trotz Minus positiv in die Zukunft
Lokales Segeberg Kulturring blickt trotz Minus positiv in die Zukunft
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20:10 10.03.2017
Der bestätigte Vorstand des Kulturrings Wahlstedt: Wilfried Jendis (v. r.), Udo Dewitz, Horst Kornelius, Christa Behlke, Rüdiger Leptien. Quelle: Fotos: Hiltrop
Wahlstedt

Es ist Bewegung im Kulturring Wahlstedt – sowohl positive wie auch negative. Das wurde auf der Hauptversammlung am Donnerstag im Foyer des Kleinen Theaters deutlich.

Theater-Auslastung fällt von 92 auf 88 Prozent – Fehlbetrag von 19 000 Euro.

Zu den guten Nachrichten gehörte dabei, dass die 30 aktiven Theatermacher (sie bringen es im Jahr auf 6000 ehrenamtlich geleistete Stunden) engagierten Nachwuchs in ihren Reihen haben. „Der Teamgeist hat sich auch in schwierigen Situationen bewährt. Gleichzeitig haben wir neue Mitglieder einbinden können, die heute nicht mehr wegzudenken sind“, sagte Vorsitzender Wilfried Jendis.

Seit über vier Jahrzehnten macht der Kulturring aus der Wahlstedter Bühne einen erfolgreich laufenden Betrieb, der in der Saison 2015/2016 knapp 560000 Euro bewegt hat. Hauptberufler anderer Spielstätten ziehen anerkennend den Hut, loben den Verein in den höchsten Tönen. Doch das schwindende Abogeschäft, dass sich allerorts bemerkbar macht, ist in der 41. Saison auch am Kleinen Theater nicht spurlos vorbeigezogen. Wurde in der Vergangenheit mit einer Auslastung von 92 Prozent kalkuliert, sind in der Spielzeit 2015/2016 lediglich 88 Prozent der Karten verkauft worden.

„Darüber würden sich andere Häusern freuen, aber wir sind das nicht gewohnt“, räumte der Kulturring-Chef Jendis ein. Gleichzeitig würden die Preise für gute Stücke stetig steigen.

Parallel dazu musste der Kulturring finanzielle Verluste hinnehmen: Die Stadt senkte Zuschüsse, der Hauptsponsor, die Stiftung der Sparkasse Südholstein, reduzierte ihre Mittel. „Wir haben einen Unterschuss von 19 109,42 Euro, der sich in großen Teilen aus den verminderten Zuschüssen zusammensetzt“, rechnete Rüdiger Leptien vor. Entnahmen aus der Rücklage fangen das Minus auf. Leptien übernahm als Stellvertreter kommissarisch den Posten des Schatzmeisters von Claus Peters. Der hat das Amt nach 23 Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Zum Glück ist er auf dem Weg der Genesung. Wie hoch sein Ansehen ist, zeigte sich, als die 46 stimmberechtigten Mitglieder, die zur Versammlung gekommen waren, ihm die Ehrenmitgliedschaft des Kulturrings verliehen.

Ansonsten arbeitet das Team im Großen und Ganzen mit den bewährten Ehrenamtlern weiter. Bis auf Erken Schröder, die den Programmbeirat verlassen hat. Ihre Aufgabe übernimmt Brigitte Koep aus Bad Segeberg. „Wenn wir die vergangene Saison betrachten, können wir zufrieden sein. Und das kommende Programm wird wieder ein ganz fantastisches“, versprach Wilfried Jendis mit Blick auf 54 geplante Vorstellungen in der 43. Saison. Was die Besucher genau erwartet, das wird Anfang Juni verraten.

Heike Hiltrop

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