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Segeberg Kunstmeile Sülfeld: Kunst in der Kirche
Lokales Segeberg Kunstmeile Sülfeld: Kunst in der Kirche
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10:36 21.03.2019
Wiebke Daniel (re.) malt selbst Porträts mit breiten Pinseln. Jana Ermes ist auch davon fasziniert. Quelle: Petra Dreu PR+Pressearbeit mit Weitblick www.dreu.net
Sülfeld

 Mit einem Gottesdienst durch Pastor Steffen Paar beginnt am Sonntag, 24. März, die Sülfelder Kunstmeile. Nachdem sie zwei Mal in Seth stattgefunden hat, können sich nun die Sülfelder im Gotteshaus auf hochkarätige Kunst aus der Region für die Region freuen. Der Gottesdienst in der Kirche beginnt um 11 Uhr. Anschließend präsentieren zwölf Künstler bis 18 Uhr ihre Werke.

In Hartenholm, Bad Segeberg, Sülfeld, Kayhude, Hamburg-Rahlstedt, Bargfeld-Stegen und Nahe haben die zwölf teilnehmenden Künstler Monika Steinfeldt, Sigrid Pieper, Wiebke Daniel, Olaf Stibbe, Karl Stoltenberg, Judith Wiedemann, Thomas Rickert, Ivonne Haake, Norbert Brian Hollbeck, Peter Kramer, Kurt Möller und Matthias Schierbeck ihre Ateliers. Ihre Arbeiten sind so unterschiedlich wie die Künstler selbst und reichen von zarten Aquarellen über Acryl-Bildern, Figuren und Skulpturen aus Ton und anderen Materialien bis hin zu Grafiken und Airbrush-Arbeiten.

„Wir möchten den Besuchern zeigen, über welches Potenzial die Künstler in der Region verfügen“, erzählt Jana Ermes, die ihre eigene Kreativität am liebsten mit dem Zeichenstift auslebt. Sie hatte im Hartenholmer Verein „Gemeinnützige Christrose“ die Idee zu einer Kunstmeile, die sie schließlich als Projekt umgesetzt hat. Zwei Mal fand die Kunstmeile in Seth statt, die dritte ist nun zum ersten Mal in Sülfeld zu finden. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass sich die Künstler in der Kirche präsentieren dürfen“, verrät die Initiatorin.

Ein Blick in das Atelier von Wiebke Daniel.

Zu den ausstellenden Künstlern gehört die Sülfelder Wiebke Daniel (53), für die ihr eigenes Atelier zum Lebenselixier geworden ist. Geboren wurde Wiebke Daniel in Kappeln an der dänischen Grenze, wo sie zusammen mit vier weiteren Geschwistern aufgewachsen ist. Gemalt hat sie bereits in Kindertagen. Als Erwachsene hat sie experimentiert, bis sie vom Zeichnen über Aquarell- und Acrylmalerei bei Ölfarben hängen geblieben ist. „Sie trocknen nicht so schnell und man kann besser hineinmalen. Ölfarbe ist geschmeidiger, weicher und fließender – wie eine Melodie“, verrät Wiebke Daniel.

Primulart – Engagement von und mit Künstlern

Veranstalter der Sülfelder Kunstmeile ist der Verein „Gemeinnützige Christrose“ aus Hartenholm, der nicht nur eine Wohngemeinschaft für Menschen mit psychischer Behinderung betreibt, sondern sich zudem für ein gemeinsames Miteinander und soziales Engagement einsetzt. Der Verein unterstützt Hilfebedürftige mit einem familienentlastenden Dienst und hilft zudem bei Behördengängen, Freitzeitmöglichkeiten und bei der Wiedereingliederung in ein Arbeitsverhältnis. Musik und Kunst haben für die Arbeit der „Gemeinnützigen Christrose“ einen hohen Stellenwert. Unter dem Dach des Vereins hatte Jana Ermes, selbst Kunstschaffende, vor mehreren Jahren das Projekt „Primulart“ ins Leben gerufen, um Künstlern eine Plattform nach dem Motto „Kunst aus der Region für die Region“ bieten zu können. Die Sülfelder Kunstmeile findet zum dritten Mal statt. Weitere Infos gibt es unter www.christ-rose.de und unter www.primulart.de.

Grelle Farben sind nicht ihr Ding. Sie malt bevorzugt in gedeckten, wenn nicht sogar düsteren Farben. Ihre derzeit bevorzugten Motive findet sie in der Ostsee, an der ihr das Spiel der Wellen besonders gut gefällt. Doch Wiebke Daniel hat noch eine andere künstlerische Ader: In der Dorfkapelle Sülfeld spielt sie seit vielen Jahren Saxofon.

Der Eintritt zur Sülfelder Kunstmeile in der Kirche, Am Markt 12, ist frei. Der Erlös aus den Einnahmen für kleine Snacks und Getränke ist für den Notfonds der Kirchengemeinde Sülfeld bestimmt.

Petra Dreu

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