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Segeberg Nachwuchstüftler landen im Mittelfeld
Lokales Segeberg Nachwuchstüftler landen im Mittelfeld
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13:50 10.07.2019
Hier wird noch eben ein Probelauf durchgeführt. Der Roboter muss dabei auf einer vorgegebenen Strecke bestimmte Aufgaben erfüllen. Quelle: Sandra Freundt
Bad Oldesloe

Viel ausgerechnet hatten sich die am Deutschlandfinale der Lego World Robot Olympiade (WRO) in Schwäbisch Gmünd teilnehmenden Teams aus Bad Oldesloe und Bad Segeberg. Am Ende reichte es für Platzierungen im Mittelfeld. Trotzdem waren die jungen Nachwuchstüftler mit ihren Leistungen zufrieden und wollen sich auch in den nächsten Jahren dem Vergleich stellen.

Beim Deutschlandfinale der WRO-Lego-Meisterschaften erreichten die Oldesloer zufriedenstellende Plätze im Mittelfeld.

Ein großes Abenteuer war das Deutschlandfinale für die Freundinnen Tabitha und Fenja vom Oldesloer Team „STS Lego-Master“. „Wir sind mit der Bahn dorthin gefahren und haben in einem Hotel übernachtet“, erzählten die beiden Zehnjährigen. Im Wettkampf selbst lagen sie mit einer Null-Punkte-Runde zunächst auf Rang 22. Doch hier bewiesen die kleinen Oldesloerinnen, dass sie eben nicht nur einen einfachen Urlaub genossen, sondern auch kämpfen können, und arbeiten sich mit einem 65-Punkte-Durchgang am Ende auf Rang 16 vor.

In der gleichen, der „Regular Elementary“-Kategorie errangen Florian und Tom mit ihrem Roboter „The Beast“ – woher auch ihr Teamname resultiert – den zehnten Platz. Insbesondere für Tom war das etwas enttäuschend, hatte er sich bei seinem zweiten Deutschlandfinale doch etwas weiter vorne gesehen. „Wir hatten extra etwas umgestellt und unsere Aufgaben genau verteilt, hatten uns daher mehr erhofft“, so der Zehnjährige.

Führung durch die Hafen-City

In der „Open Category“ erzielten die „Mindbreakers Open“ mit ihrer Idee eines Stadtführungsroboters den neunten Rang. Anton, Benjamin und Jonas ließen ihren Roboter zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten der Hafen City Hamburg herumfahren und erklärten den Besuchern über Lautsprecher Wissenswertes zu den Haltestationen. Das Projekt war im Vorfeld sogar mit der HafenCity Hamburg GmbH abgesprochen gewesen, um über eine mögliche Realisierung des Projektes nachzudenken.

Besonderes Lob für Teams der Junior-Akademie

Auch die Mannschaften der Junior-Akademie „Zukunft spielend entwickeln!“ aus Wahlstedt waren mit ihrem Abschneiden zufrieden. Großes Lob gab es dabei für das Open Team Enrichment „Robokaki“ für ihren Farben erkennenden Blindenstock. Am Ende erlangte es einen tollen zwölften Platz.

Sonderpreis für ansteckende Begeisterung

Das „Team Tresor“ bestehend aus Maxi und Christopher von der Junior-Akademie blieb ebenfalls etwas hinter seinen Erwartungen zurück. „Es gab ein paar technische Probleme“, sodass es lediglich zu Rang 16 reichte“, bedauerte Bernd Müller von der Junior-Akademie. Er freute sich jedoch, dass die Jungs aufgrund ihrer ansteckenden Begeisterungsfähigkeit mit dem „Jury-Award“ ausgezeichnet worden sind. Die beiden Acht- und Neunjährigen strahlten und Müller ebenfalls: „Unser erster Platz bei einem Deutschlandfinale – das gibt Hoffnung für die Zukunft!“

Programmtechnische Probleme

Punktgleich mit Platz neun, aber letztendlich nur Rang elf belegte das Wahlstedter Team „from teams import finn_tim“ in der Kategorie „Regular Senior“. Aufgrund massiver programmtechnischer Probleme, die wohl von der Lego-Software her kamen, konnte der von Finn und Tim entworfene Roboter nicht genutzt werden, das Duo musste auf den alten aus dem Regionalentscheid zurückgreifen.

Sandra Freundt

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