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Segeberg Lupo gegen Porsche: Segeberger fordert „Holgi“ heraus
Lokales Segeberg Lupo gegen Porsche: Segeberger fordert „Holgi“ heraus
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07:00 25.08.2019
Dirk Cramer tritt mit seinem Stockcar beim Werner-Rennen an. Quelle: Sven Wehde
Hartenholm

Es könnte keinen besseren geben. Er hat die Werner-Bücher gelesen. Er hat den ersten Film im Kino gesehen. Er war beim ersten Werner-Rennen vor 30 Jahren dabei und auch im vergangenen Jahr. Er ist leidenschaftlicher Stockcar-Fahrer und Hobbyschrauber. Und er ist Hartenholmer. Wenn also einer zum „Red Porsche Killer“ wird und den 1967er Porsche 911 von Holger „Holgi“ Henze versenkt, dann ist das Lokalmatador Dirk Cramer (49). Die Chance dazu bekommt er nächsten Sonntag, beim großen Werner-Rennen in Hartenholm.

Eine Rennen mit Tradition wird erneuert

Angefangen hatte alles 1988, als Comicautor Rötger „Brösel“ Feldmann auf einem nur für das Rennen gebauten Motorrad gegen den Kieler Gastwirt Holger Henze in seinem Porsche antrat – und verlor. Gewinnen konnte Feldmann erst bei der Neuauflage 2018. In diesem Jahr ist aber alles anders, jeder durfte sich für ein Rennen gegen „Holgi“ bewerben. Acht Gegner wurden am Ende ausgewählt, die mit ihren Fahrzeugen gegen den Porsche antreten.

Einer davon ist Dirk Cramer, der übrigens zusammen mit seiner Frau Monika auch die Stockcar-Rennen auf dem Festival organisiert. „Ich trete mit einem VW Lupo an“, sagt Cramer und grinst. Denn der erst zwei Jahre alte Lupo ist kein normaler Kleinwagen mehr, er ist ziemlich schnell erwachsen geworden, könnte man sagen. Unter der Motorhaube sitzt ein Audi S3 Motor, der Wagen wiegt zwei Tonnen, und Cramer kann wahlweise mit einem kleinen Hebel zwischen 179 und 320 PS wechseln.

Stockcar hat es schwer auf Asphalt

Einfach wird das Ganze trotzdem nicht, ganz im Gegenteil. Das Stockcar ist dafür gebaut, auf losem Untergrund über die Stoppelfelder zu rasen und dabei die Gegner mit seinem Tonnengewicht aus dem Weg zu rammen. Doch das Werner-Rennen gegen den Porsche wird ein Beschleunigungsrennen über rund 200 Meter auf Asphalt. Dafür sind die Stollenreifen des Lupo nicht gerade geeignet. „Aber das ist ja gerade das Schöne. Es ist verrückt, bei so einem Rennen mit diesem Wagen anzutreten, und genau deshalb machen wir es“, sagt Cramer. Es stehe ohnehin der Spaß im Mittelpunkt. „Hauptsache, die Zuschauer amüsieren sich.“

Segeberger drücken Lokalmatador die Daumen

Obwohl, auch wenn es nicht hauptsächlich um das Gewinnen geht, ein bisschen sportlicher Ehrgeiz ist dann doch dabei. „Na klar bin ich aufgeregt“, sagt Cramer. Und na klar würde er sich gegen einen Sieg nicht wehren. 30 000 Besucher werden beim Werner-Rennen erwartet und wenn Cramer startet, werden ihn nicht nur seine ganzen Stockcar-Freunde, sondern sicher auch viele Hartenholmer anfeuern. Da kommt der Spitzname des Lupo ganz gelegen. „Wir nennen den Wagen manchmal ,Diva’, weil er so teuer und zickig ist“, sagen Dirk und Monika Cramer lachend. Und bekanntermaßen läuft eine Diva gerade vor großem Publikum oft zur Höchstform auf.

Alles zum Werner-Rennen lesen Sie hier: https://www.ln-online.de/werner-rennen

Von Sven Wehde

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