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Segeberg Polizeikontrolle: 56-Jähriger leistet Widerstand und stirbt
Lokales Segeberg Polizeikontrolle: 56-Jähriger leistet Widerstand und stirbt
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16:43 12.04.2019
Die Spurensicherung der Polizei am Freitag in der Bad Segeberger Kirchstraße. Der Verstorbene 56-Jährige war mit dem weißen Ford-Transit mit Lübecker Kennzeichen unterwegs. Quelle: Oliver Vogt
Bad Segeberg

Nach Angaben von Oberstaatsanwältin Birgit Heß sollte der Mann während einer Verkehrskontrolle gegen 0.30 Uhr in der Bad Segeberger Kirchstraße überprüft werden. Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sei er zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben gewesen, so Heß. Während der Kontrolle habe der Mann jedoch „erheblichen Widerstand“ geleistet. Deshalb hätten die beiden 29 und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle Unterstützung angefordert.

Mann kollabierte vor Eintreffen des Notarztes

Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, hätten die Polizisten eine Kopfplatzwunde bei ihm festgestellt und einen Rettungswagen angefordert, teilte die Oberstaatsanwältin weiter mit. Kurz vor dem Eintreffen des Notarztes war der 56-Jährige bereits kollabiert. Kurze Zeit später starb er in den Segeberger Kliniken.

Polizei sichert Spuren

Ein 56 Jahre alter Mann ist in der Nacht zu Freitag in Bad Segeberg nach einer Polizeikontrolle ums Leben gekommen. Die Polizei sichert Spuren.

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit Unterstützung von Beamten aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist. Der Verstorbene soll noch am Freitag in der Kieler Rechtsmedizin obduziert werden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Schleswig-Holstein hat inzwischen auf den Vorfall reagiert. „Wir sind bestürzt über die Ereignisse in Segeberg. Allen Betroffenen wünschen wir, dass sie die Ereignisse bestmöglich verarbeiten können“, schreibt die Gewerkschaft auf ihrer Facebook-Seite.

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