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Segeberg Mehr als 500 Trappenkamper feiern Karneval
Lokales Segeberg Mehr als 500 Trappenkamper feiern Karneval
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12:30 26.02.2019
Das Damenballett heizte den Trappenkamper Jecken ein. Quelle: Petra Dreu
Trappenkamp

Der feuchtfröhliche Abend der Karnevalskinder begann wie immer mit „In Trappenkamp ist Karneval“ aus der Feder von Erwin Elpel. Angestimmt wurde es von Birgit Frieböse, Samira Göttling und Thomas Beth, der in Disco-Kugel-Silber der Hingucker des Abends war.

In den Gesang stimmte ein ganz besonderer Gast mit ein: Fritz Bliesener (80). Auf eine Maskerade hatte der Sänger verzichtet. Stattdessen kam er so, wie er sich vor Kurzem in die Herzen der Zuschauer der Casting-Show „Voice Senior“ gesungen hatte: in einem weißen Sakko über einem schwarzen Hemd. Schwarz-weiß war auch das Outfit des Damenballetts, deren fünf Tänzerinnen statt auf schwarze Hemden auf schwarze Spitze unter weißen Blusen mit großzügigem Ausschnitt gesetzt hatten. Sie geizten zu „When I grow up“ der „Pussycat Dolls“ nicht mit ihren Reizen.

Das war der FKK-Karneval in der Franz-Bruche-Halle:

Zuvor jedoch hatten die „Flattermänner“ ihren großen Auftritt, für den sie Welthits wie „Bacardi Feeling“, „Like Ice in the Sunshine“ oder den „Bananaboat-Song“ mit eigenen Texten versehen hatten. Und so wurde aus Tony ChristiesAmarillo“ „Ich freu mich auf die Wechseljahre“.

Einen Stein im Brett hat Bürgermeister Harald Krille, der im Käpt’n-Jack-Sparrow-Outfit mitfeierte, bei den Fröhlichen Karnevalskindern. Er hatte im vergangenen Jahr versprochen, ein Monatsgehalt zu überweisen, damit der FKK-Karneval weiterhin gesichert ist. „Hat er gemacht“, verkündete Thomas Beth, während der FKK-Vorsitzende sogleich „wir haben einen Dauerauftrag gemacht“ hinterherschickte.

Versilbern wollte Krille den großen Trappenkamp-Schlüssel in der FKK-Version der Fernsehsendung „Bares für Rares“ zwar nicht, dennoch hatte der Bürgermeister erneut die Spendierhosen an. „Wir müssen an der Waldbühne mal wieder so richtig feiern. 5000 Euro werden dafür benötigt“, sagte er und warf die ersten 500 Euro, in der Hoffnung auf stetige Vermehrung, in den Ring.

Ganze Arbeit hatten die FKK-Jungs- und Mädels bei der Dekoration der Franz-Bruche-Halle geleistet, in der von Videoprojektion bis hin zur ausgefeilten Lichtshow jede Menge Technik am Start war.

Petra Dreu

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