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Segeberg Ministerpräsident als Wahlhelfer
Lokales Segeberg Ministerpräsident als Wahlhelfer
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18:10 28.04.2018
Monika Saggau und Luzian Roth stellten sich als Kandidaten der CDU für die Stadtvertretung und für den Kreistag vor.
Monika Saggau und Luzian Roth stellten sich als Kandidaten der CDU für die Stadtvertretung und für den Kreistag vor. Quelle: Foto: Petra Dreu
Bad Segeberg

Um die Wartezeit zu überbrücken, waren die Entertainer-Qualitäten von Uwe Voss gefragt, der erst in diesem Jahr sein Amt als Geschäftsführer an Jörg Feldmann abgegeben hatte. Zuerst hatten mit Monika Saggau und Luzian Roth die Spitzenkandidaten für die Stadtvertretung und den Kreistag das Wort. Was auf sie zukommt, wissen beide, denn sie sind „alte Hasen“ der Kommunalpolitik.

Die CDU-Kandidaten für den Kreistag und die Segeberger Stadtvertretung sowie deren Gäste mussten am Freitag lange auf ihren „Wahlhelfer“ warten: Ministerpräsident Daniel Günther steckte nach einem Volleyballturnier ausgerechnet in seiner Heimatstadt Eckernförde im Stau fest.

„Am Anfang hatte ich mein Hauptaugenmerk vor allem auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerichtet“, erzählte Monika Saggau. Mit dem Alter jedoch hätten sich ihre Interessen geändert. Dennoch sei ihr die Kernaussage der CDU wichtig: „Wir schauen nach vorn, achten aber auch darauf, was nachhaltig ist.“Als ein kritischer und manchmal unbequemer Stadtvertreter der Kreisstadt hat sich Luzian Roth bereits einen Namen gemacht. Als Geschäftsführer eines städtischen Betriebes musste er die Stadtvertretung aufgeben. Wobei sich hartnäckig das Gerücht hält , dass seine Einstellung als Geschäftsführer der damals noch bestehenden Mittelzentrumsholding ein Schachzug von Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) gewesen sei, um ihn als Stadtvertreter los zu sein. Im Kreistag will Roth vor allem auf die Finanzen achten.

Als schließlich Daniel Günther im Ihlsee-Restaurant eintrudelte, präsentierte er sich als überaus gut gelaunten Redner, der sich mehr Fröhlichkeit in der Politik wünscht. Mit Humor schilderte er die Begebenheiten kurz vor und nach der Landtagswahl vor fast genau einem Jahr am 7. Mai. Im letzten Moment hätten die Christdemokraten das Ruder herumreißen und den Sieg einfahren können. Ausschlaggebend seien Schleswig-Holstein spezifische Themen gewesen. Dass „Jamaika“ auf Bundesebene nicht geklappt hat, auf Landesebene aber sehr wohl, wundere ihn nicht: „Wir sind vertrauensvoller miteinander umgegangen.“

pd

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28.04.2018
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