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Segeberg Mittelfristig nur noch 500 Asylbewerber
Lokales Segeberg Mittelfristig nur noch 500 Asylbewerber
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20:10 30.06.2018
Das Eingangstor der Erstaufnahmeeinrichtung in Boostedt.
Boostedt

Das hatte das Innenministerium im Mai bekanntgegeben. Nach Bedenken aus der 4500-Einwohner-Gemeinde hatte das Ministerium jedoch zugesichert, auf Dauer nur noch 500 Menschen in der Einrichtung unterzubringen, im Notfall bis zu 700. Gegenwärtig leben 1250 Menschen aus 30 bis 35 Nationen dort, auf dem Höhepunkt der Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten waren es mehr als 2500.

Die Zuwanderung nach Schleswig-Holstein hält sich seit Mitte des Jahres 2016 auf einem etwa gleichbleibenden Niveau mit leicht sinkender Tendenz. Im Mai zählte das Landesamt für Ausländerangelegenheiten 418 Ankömmlinge, im April waren es 343. Der monatliche Höchststand war im November 2015 mit 7089 Personen erreicht worden.

Einschließlich Mai kamen im Jahr 2018 bislang 1953 Asylsuchende nach Schleswig-Holstein. 955 von ihnen haben laut Landesamt eine „gute Bleibeperspektive“, 57 kamen aus den sogenannten sicheren Herkunftsländern des Westbalkan und haben damit kaum Aussicht auf Asyl in Deutschland.

Insgesamt waren 46,8 Prozent der Neuankömmlinge erwachsene Männer und 25,2 Prozent Frauen. Bei 14,5 Prozent handelte es um männliche, bei 13,5 Prozent um weibliche Minderjährige. Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (15,6 Prozent), Irak (14 Prozent), Syrien (13,9 Prozent) und Iran (12,2 Prozent). Deutlich gewachsen ist der Anteil der Menschen aus dem Jemen (9,2 Prozent) und der Türkei (4,7 Prozent). Gleichzeitig reisten 425 Personen aus Schleswig-Holstein beziehungsweise der Bundesrepublik aus. Davon waren 273 freiwillige Ausreisen, 88 Abschiebungen und 64 Rücküberstellungen nach Dublin III. ov

LN

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