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Segeberg Schiedsleute wollen vertragen statt klagen
Lokales Segeberg Schiedsleute wollen vertragen statt klagen
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07:00 06.01.2019
Andreas Noske (47) aus Weede und seine Stellvertreterin Sabine Blunk (55) aus Neuengörs sind die neuen Schiedspersonen für den Schiedsamtsbezirk 4. Quelle: Petra Dreu
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Bad Segeberg

Wenn zwei sich streiten, werden gerne Gerichte eingeschaltet. Die aber sind in den meisten Fällen so überlaufen, dass es Monate dauert, bis die Streitigkeiten verhandelt werden können. Dabei geht es auch anders, denn Schiedsleute haben die Aufgabe, Streithähne an einen Tisch zu bringen, zu schlichten und bestenfalls dafür zu sorgen, dass sich die Kontrahenten wieder vertragen. Im Schiedsamtsbezirk 4 des Kreises Segeberg haben diese Aufgabe Andreas Noske aus Weede und Sabine Blunk aus Neuengörs übernommen. Laut Beschluss des Amtsausschusses Trave-Land sind sie damit ehrenamtliche Schlichter für zivilrechtliche und bestimmte strafrechtliche Streitigkeiten in den Gemeinden Bahrenhof, Bühnsdorf, Dreggers, Klein Gladebrügge, Neuengörs, Schieren, Stipsdorf, Traventhal, Wakendorf I und Weede.

„Meinen letzten Fall hatte ich zusammen mit Schiedsfrau Eva Schneider-Storck. Leider sind unsere Schlichtungsversuche dabei nicht erfolgreich gewesen“, erzählt Andreas Noske (47), der bislang stellvertretender Schiedsmann war. Nach dem Ausscheiden von Eva Schneider-Storck ist er zur hauptverantwortlichen Schiedsperson aufgerückt. Sabine Blunk wurde seine Stellvertreterin.

Die Anzahl der Schlichtungsverhandlungen haben sich bislang in Grenzen gehalten. „Wir hatten vielleicht acht Verhandlungen in fünf Jahren, die allerdings haben wir immer zu zweit geführt“, erzählt Andreas Noske, der in seiner Freizeit gerne Square Dance tanzt und es liebt, wenn er etwas organisieren kann. Auch der Umgang mit Menschen liegt dem Weeder, der im technischen Bereich in der Arbeitsvorbereitung tätig ist.

Sabine Blunk ist über eine Annonce in „Uns Dörper“ darauf aufmerksam geworden, dass das Amt eine Schiedsperson gesucht hat. „Als Pflegefachkraft arbeite ich in der Heimaufsichtsbehörde des Kreises Stormarn und überprüfe regelmäßig oder in Beschwerdefällen die Altenpflegeeinrichtungen“, schrieb Sabine Blunk in ihrem Bewerbungsschreiben. Mit Konfliktfällen kennt sich die 55-Jährige aus, die drei erwachsene Kinder hat und seit 1983 im Schiedsbezirk wohnt.

Petra Dreu

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