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Segeberg Hier entsteht ein Baumarkt für sieben Millionen Euro
Lokales Segeberg Hier entsteht ein Baumarkt für sieben Millionen Euro
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12:09 03.03.2019
Die größte Abbruchfläche in Bad Segeberg an der Rosenstraße: Hier kommt demnächst ein Hagebaumarkt hin. Quelle: Wolfgang Glombik
Bad Segeberg

 Betonbrocken türmen sich, mehrere Bagger leisten ganze Arbeit. Segeberger wundern sich über eine ganz neue Ansicht einer Trümmerlandschaft in der Stadt. Eine große, mit Betonbrocken und Steinhaufen übersäte Freifläche ist entstanden. Hier wird das Terrain für die Expansion von Hass + Hatje, dem neuen Hagebaumarkt vorbereitet. In der Nachbarschaft an der Rosenstraße hatte man das Grundstück des Landmaschinenhandels Meifort, der inzwischen bei Fahrenkrug sein Domizil hat, aufgekauft. Die Halle wurde abgerissen, auch das Gebäude eines früheren Fahrradhandels ist inzwischen abgeräumt. Die inzwischen leer stehenden Gebäude und Hallen des Baustoffhandels Hass + Hatje sollen in wenigen Tagen weggeräumt werden, wenn alle Leitung gefunden und gekappt sind. Es gibt also reichlich Platz für den neuen Baumarkt.

 

Der neue Hagebaumarkt soll mit viel Glas präsentiert werden. Quelle: Architekten

Sieben Millionen Euro werden in den Standort an der Rosenstraße investiert, teilt Tomas Schadwill, Geschäftsführer von Hass+Hatje, zuständig für den Einzelhandel, mit. Mit der Fertigstellung sei schon zum Jahreswechsel zu rechnen. So ist geplant, den alten Markt zum Frühjahr 2020 abzureißen. Auf dem Standort des alten Baumarktes soll dann der große Parkplatz für über 175 Fahrzeuge entstehen. Bei dem neuen Markt wird sich gegenüber dem jetzigen die Verkaufsfläche verdoppeln, mehr als 5500 Quadratmeter sollen dann zur Verfügung stehen. Die Zufahrt auf das Gelände sollte nach Ansicht des Unternehmens von der Rosenstraße an der Rückseite des Gebäudekomplexes erfolgen. Aus Sicht von Schadwill könnte man so sehr gut den Verkehr entflechten. Hier müssten aber noch Gespräche mit der Stadt geführt werden.

Das alte Gebäude vom Baustoffhandel wird demnächst abgerissen. Quelle: GLOMBIK

Was alte Baumärkte angeht, könnte man den jetzigen Hagebaumarkt fast unter Denkmalschutz stellen. Er wurde März 1976 als einer der Ersten überhaupt eröffnet und habe sich gegenüber früher vom Outfit her kaum verändert. „Das war damals noch Pionierarbeit“, sagt Tomas Schadwill. Von daher sei es wichtig, jetzt alles zu erneuern, zumal der Baustoffhandel, das Bauzentrum, wie mehrfach berichtet, in die Kaiser-Lothar-Allee umgezogen ist. „Deshalb haben wir hier jetzt den Platz, um den Baumarkt entsprechend zu entwickeln.“ Es gäbe nur noch das Problem, dass die gesamte zusammengelegte Fläche erhebliche Höhenunterschiede aufweise. Bis zu zwei Metern. Jetzt müsse der Baumarkt quasi in einen Hang hineingebaut werden, so Schadwill.

Kein Stein bleibt erst einmal auf dem anderen in dem Baugebiet an der Rosenstraße. Quelle: Glombik

Geplant werde der neue Baumarkt des Unternehmens, das 1933 durch Agnes und Emil Hatje sowie Ernst Hass als Baustoff- und Kohlenhandel in Rellingen gegründet worden ist, im modernen Stil mit viel Glas. Die Mitarbeiterzahl soll den erweiterten Verkaufsflächen angepasst werden. Neueinstellungen seien geplant. Schwerpunkt werde, wie bei den anderen Hagebaumärkten auch, der Gartenbereich werden, so Schadwill. Ziel sei im Frühjahr nach Fertigstellung „ein fliegender Wechsel“ von Altbau zu Neubau. Sodass der Hagebaumarkt nicht über längere Zeit geschlossen werden müsse. Ziel sei ja, die Kundschaft bei der Stange zu halten.

Wolfgang Glombik

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