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Segeberg Neujahrsempfang statt Seniorenweihnacht
Lokales Segeberg Neujahrsempfang statt Seniorenweihnacht
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17:38 29.01.2019
Bürgermeister Joachim Rathje (r.) freute sich über die große Resonanz beim Neujahrsempfang. Quelle: Petra Dreu
Groß Rönnau

Zum allerersten Mal hatten die Gemeindevertreter von Groß Rönnau ihre Bürger zu einem Neujahrsempfang geladen. Sämtliche Leckereien zur Beköstigung ihrer Bürger, vom Quiche bis zum Kuchen und vom Salat bis zum Schnittchen, waren selbst gemacht. Die Resonanz war durchweg positiv, selbst bei den Senioren, die sich noch nicht so ganz damit abfinden wollten, dass die Gemeinde ihre Weihnachtsfeier zugunsten des Neujahrsempfangs gestrichen hat.

„Wir haben nach einer Alternative für alle Generationen gesucht und sind auf den Neujahrsempfang gekommen. Ganz bewusst haben wir Gruppentische aufgestellt, damit man sich findet und miteinander ins Gespräch kommt“, sagt Bürgermeister Joachim Rathje, als er die Gäste begrüßt. Sichtlich erfreut waren er und seine Mitstreiter in der Gemeindevertretung darüber, dass so viele Einwohner die Gelegenheit zum Klönschnack genutzt haben. Allerdings fehlten die Gemeindevertreter des letzten Gemeinderates.

Für den Bürgermeister sei 2018 die Kommunalwahl der Höhepunkt des Jahres gewesen. Für die Zukunft würde er sich mehr Besucher zu den Sitzungen der Gemeindevertretung wünschen. Die Zusammenarbeit in den Ausschüssen und im Gemeinderat sei dafür aber sehr gut. Den Gemeindevertretern dankte er für ihr Engagement.

Der Auftakt des neuen Jahres sei ebenfalls vollbracht: Der Bau der Fahrzeughalle für die Feuerwehr hat bereits begonnen. Das Dach ist abgenommen und wartet darauf, erneuert zu werden. Die neue Fahrzeughalle kommt in ein bis zwei Wochen. „Mal sehen, vielleicht können wir ja ein kleines Richtfest veranstalten“, sagt Rathje.

Voll des Lobes für den Empfang waren auch die Senioren. Einige trauerten dennoch der klassischen Weihnachtsfeier hinterher. „Das war immer so eine schöne Atmosphäre. Sie hat mir richtig gefehlt“, sagt Christel Delonge. Astrid Schwettscher wusste Rat: „Wenn die Gemeinde die Seniorenweihnachtsfeier nicht mehr ausrichtet, machen wir es eben selbst.“

Petra Dreu

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