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Segeberg Oktoberfest bei Möbel Kraft: Zum Schluss viel Lob von den Besuchern
Lokales Segeberg Oktoberfest bei Möbel Kraft: Zum Schluss viel Lob von den Besuchern
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13:00 05.10.2019
Keinen Oktoberfest-Tag ausgelassen haben Lia Geerke aus Leezen sowie Friederica Isenberg und Schwester Friederike Isenberg (v. l.). Da kamen Vater Stephan Isenberg und Lucas Schmidt (24) mit „nur" drei Oktober-Festzelt-Besuchen nicht mit. Quelle: Heike Hiltrop
Bad Segeberg

Die bajuwarische Festzelt-Gaudi geht in den Schlussspurt. Mit einem zünftigen Auftritt der Kult-Combo „Die Melker“ endet Segebergs Oktoberfest bei Möbel Kraft mit einem krachenden Sonntagskonzert. „Es waren definitiv mehr Leute hier als 2018. Ich glaube, wir werden den Rekord von 60 000 Besuchern geknackt haben“, rechnet Hausleiter Peter Kruse grob hoch.

Norddeutschlands größte bayrische Mottoparty

„Wir haben keinen Oktoberfestabend ausgelassen“, fassen Friederica (19) und Friederike (20) Isenberg zusammen. „Der dritte Sonnabend war am besten. Super Musik, volles Zelt und gute Leute, mit denen man feiern konnte.“ Karierte Hemden, Lederhosen und Dirndl: „Es sieht schön aus, man muss sich keine großen Gedanken über das Outfit machen und fühlt sich angezogen“, führt Lia Geerke gleich einige Vorteile von Norddeutschlands größter bayerischen Mottoparty an.

Cheforganisator Georg Schneider: „Alles hat gepasst“

Der Inhalt vieler Hundert Fässer Paulaner sind durstige Kehlen runtergelaufen, Braten, Brezen und Haxen zentnerweise über den Tresen gereicht worden. Alles habe bestens gepasst, fassen Peter Kruse und Cheforganisator Georg Schneider in einem ersten Fazit zusammen, kurz bevor sich die Festzelt-Tore wieder für ein Jahr schließen.

Keine Probleme mit dem Nichtraucherzelt

„Dass wir lokal mit München in einem Atemzug genannt werden: Toll! Der verkaufsoffene Sonntag und das Melker-Konzert ziehen sicherlich noch einmal ordentlich Leute.“ Aus Bremen und Flensburg, aus Schwerin, Hamburg und vielen anderen Orten: Die Besucher seien von überall her nach Bad Segeberg gekommen. Kruse: „Besonders positiv überrascht sind wir darüber, dass es überhaupt keine Probleme mit dem Nichtraucherzelt gab.“

Und durch die Veränderung der Cocktailbar sei der Bereich deutlich aufgelockert gewesen, was den Gästen zugute komme. „Das war sehr gut“, sagt Schneider. „Und die Gäste selbst sind sehr umsichtig. Viele bringen das benutzte Geschirr wieder zum Tresen zurück, obwohl es darauf kein Pfand gab – großes Lob.“

Michael und Elke Schütt aus Hamdorf beim Oktoberfest von Möbel Kraft. Quelle: Heike Hiltrop

Während die Abende dem Partyvolk gehörten, dem lautes Uffta-Uffta zum Anheizen reichte, genossen diejenigen, die es etwas ruhiger angehen lassen wollten, die Sonntage. „Nein, das hier muss sich wirklich nicht hinter München verstecken.“ Elke und Michael Schütt aus Hamdorf hatten das Oktoberfest für einen gemeinsamen Ausflug mit Eltern und Schwiegereltern bei einer zünftigen Maß und Blasmusik vom Feuerwehrmusikzug Bornhöved-Neuenrade genutzt. „Klasse, was hier geboten wird.“

Weniger Vorfälle als 2018

Nörgler? Auf dem Oktoberfest von Möbel Kraft waren kaum welche auszumachen. Und auch der Sicherheitsdienst und das Deutsche Rote Kreuz hätten gute Arbeit geleistet, resümiert Georg Schneider. „Es gab weniger Vorfälle als 2018 und nur ein paar Platzverweise“, zeigt er sich hoch zufrieden. „Die größte Verletzung, die versorgt werden musste, war ein aufgeschnittener Arm“, sagt Peter Kruse. „Zwei Freunde hatten sich ausgelassen zugeprostet, dabei war ein Maßkrug zersplittert und hatte für die große Schnittwunde gesorgt. Das wurde im Krankenhaus genäht. Dem Mann geht es gut.“

Ausgelassen, mit Blasmusik und Bier feiern die Norddeutschen das Oktoberfest bei Möbel Kraft.

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Von Heike Hiltrop

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