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Segeberg Pastor soll Kirchenkreis bei Neuordnung helfen
Lokales Segeberg Pastor soll Kirchenkreis bei Neuordnung helfen
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11:40 17.09.2019
Synoden-Präses Peter Wiegner (rechts) gratuliert Andreas W. Lüdtke, Inhaber der Projektstelle „Kirchenkreis 2030“, zu seiner künftigen Aufgabe Quelle: HFR
Bad Segeberg

Pastor Andreas Lüdtke übernimmt beim Kirchenkreis Plön-Segeberg die ProjektstelleKirchenkreis 2030“. In dieser Funktion soll Lüdtke künftig die im Mai 2019 neu formierten zwölf Kirchspiele, also die neuen Bezirke der Kirche, im Kirchenkreis organisatorisch unterstützen. Der 53-Jährige, der zuvor 17 Jahre lang als Pastor in der Kirchengemeinde Schönberg aktiv war, wurde jetzt in einem Gottesdienst zu Beginn der September-Sitzung der Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg in das neue Amt eingeführt. „Wichtig ist mir, das Fachwissen zu nutzen, das in den Kirchspielen vorhanden ist“, sagte Lüdtke. Er selber werde den jeweils individuell angepassten Weg der Kirchengemeinden mitgehen und beratend zu Verfügung stehen. „Ich treffe nicht die Entscheidungen“, stellte Lüdtke klar, „sondern ich bin derjenige, mit dem diese Entscheidungen diskutiert und abgestimmt werden können.“

Kirchenspiele beraten über die Zukunft

Erich Faehling, einer von zwei Pröpsten im Kirchenkreis, betonte, dass Lüdtke nicht nur als langjährig in der Region tätiger Pastor den Kirchenkreis gut kenne, sondern auch als angehender Gemeindeberater und Organisationsentwickler den Kirchspielen wichtige Impulse geben könne. „Wir sind sicher“, sagt Faehling, „dass wir mit ihm eine gute Wahl in diesem sehr vielschichtigen Aufgabenfeld getroffen haben.“ Derzeit befinden sich die zwölf Kirchspiele in Gesprächen, wie kirchliches und gemeindliches Leben in der Region zukünftig aussehen kann und gestaltet werden soll. Mit dem Prozess reagiert der Kirchenkreis auf einen prognostizierten Fachkräftemangel bei Pastorinnen und Pastoren. Aufgrund von landeskirchlichen Vorgaben können im Kirchenkreis Plön-Segeberg bis 2030 nur noch 44 statt 67 Pfarrstellen besetzt werden. Ziel ist es, dass Kirche trotzdem nah und verlässlich bei den Menschen bleibt.

Neubau in Bad Segeberg geplant

Zum Abschluss der Synode berichtete Propst Daniel Havemann über den Stand des geplanten Neubaus der Kirchenkreisverwaltung in Bad Segeberg. Derzeit befinde man sich nach wie vor in einer zweiten Planungsphase. Eine endgültige Entscheidung über das Bauvorhaben wird die Kirchenkreissynode dann im Frühjahr 2020 treffen. Bis dahin liegt den Synodalen eine verlässliche Kostenschätzung vor. „Wir werden“, sagte Dr. Havemann, „der Synode unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einen guten Vorschlag unterbreiten.“ Ziel sei nach wie vor in Bad Segeberg neu zu bauen, so der Propst.

Von red

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