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Segeberg Rechtzeitig für gutes Leben im Alter planen
Lokales Segeberg Rechtzeitig für gutes Leben im Alter planen
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21:10 29.05.2013
Bad Segeberg

Ein Zuwachs von 204 000 Menschen. „Eine Betreuung all dieser Menschen im Pflegeheim ist nicht bezahlbar“, sagt Elke Andrasch vom Fachdienst Soziale Sicherung. Ziel sei deshalb, dass die Hochaltrigen so lange wie möglich im häuslichen Umfeld leben können. Das Altenheim sollte nur die letzte Möglichkeit sein. „Doch viele Ältere wissen gar nicht, was es für Angebote und Möglichkeiten im ambulanten Bereich gibt“, sagt Sabine Klein vom gleichen Fachdienst: private Netzwerke, Haushaltshilfe, Wohnraumanpassung, verschiedene Pflegeangebote und ehrenamtliche Dienste. Eine Abfrage bei den Gemeinden im Kreis hat eine Liste an freiwillige soziale Angebote für Senioren erbracht. Von Beratung zu verschiedensten Themen des Älterwerdens über Freizeitangebote bis hin zu Hilfeleistungen. Die Liste kann per E-Mail an sabine.klein@kreis-se.de angefordert werden. Man müsse sich rechtzeitig mit dem Thema beschäftigen, mahnt Sabine Klein. „Mit 80 ist es etwas zu spät.“

Wie will ich im Alter leben? Antworten soll auch das landesweite Portal www.seniorenpolitik-aktuell.de liefern. Gutes Leben im Alter ist Thema der neu gestalteten Internetseite, ein Projekt vom Deutschen Institut für Sozialwirtschaft in Kiel und dem Landes-Sozialministerium. Zu den Themen Wohnen, Gesundheit, Mobilität, Bildung und Engagement informiert es über Veranstaltungen und Angebote. Redakteur Fabian Frei ist jedoch darauf angewiesen, dass er von diesen Angeboten erfährt und ruft Veranstalter auf, sich bei ihm über „Kontakte“ auf der Homepage zu melden. nam

LN

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