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Segeberg Reisemobil-Reimers: Mitte des Jahres wird in Itzstedt eröffnet
Lokales Segeberg Reisemobil-Reimers: Mitte des Jahres wird in Itzstedt eröffnet
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21:10 07.02.2013
Von Christian Spreer
Sechs Meter hoch ist die Halle, in Teilbereichen soll sie zweigeschossig genutzt werden. In dem Gebäude sollen vor allem die bis zu 3,60 Meter hohen Reisemobile ausgestellt und ausgerüstet werden. Quelle: Fotos: Spreer
Itzstedt

Wer bei Birgit und Frank Reimers ein hochwertiges Reisemobil kauft — und dafür viel Geld ausgibt —, der hat nicht nur hohe Ansprüche an den Service. Dem soll künftig am neuen Standort Itzstedt auch etwas fürs Auge geboten werden. Wie der Bauherr den LN gestern auf dem 16 000 Quadratmeter großen Firmengelände an der B 432 sagte, hofft er, den Neubau Mitte des Jahres in Betrieb nehmen zu können. Allerdings später als geplant . Reimers: „Der Bau hätte vom Genehmigungsverfahren her schneller gehen können.“

Die im Emsland vormontierte Halle wächst täglich ein Stück in die Höhe und Breite. 2,5 Millionen Euro verbaut das Ehepaar hier. Die Halle wird 1596 Quadratmeter Nutzfläche haben, ein Drittel davon umfasst die künftige Neuwagenausstellung. Bis zu zehn Fahrzeuge sollen dort ausgestellt werden, und zwar in ansprechendem Ambiente. Reimers: „Die sollen da hübsch präsentiert und nicht gestapelt werden wie im Zolllager.“ Auch die 300 Quadratmeter Bürofläche würden nicht nur auf Zweckmäßigkeit ausgelegt. „Der Bereich soll ein bisschen wie ein Dorfplatz gestaltet werden“, sagte Reimers. Die einzelnen Büros sollen wie kleine Häuschen anmuten, die um einen kleinen „Dorfplatz“ gruppiert werden.

27 Mitarbeiter beschäftigt die Firma derzeit. Ist der Betrieb erst einmal komplett von Nahe nach Itzstedt umgezogen, sollen weitere hinzukommen. Herzstück des Anwesens wird die Werkstatt sein, in der bis zu zwölf Fahrzeuge Platz finden sollen. „Die hauptsächlichen Arbeiten, die wir hier ausführen, bestehen darin, dass wir die Fahrzeuge aufrüsten und zusätzliche Extras einbauen, zum Beispiel vollautomatische Sat-Anlagen und Stromversorgungseinrichtungen, damit die Wagen unabhängig vom Stromnetz vollkommen autark sind. Die kriegen den Strom nämlich aus den Bordbatterien und die werden über Solaranlagen, die wir einbauen, wieder aufgeladen.“

Da jedes dieser hochwertigen Fahrzeuge so individuell ausgerüstet werden könne, wie der Kunde es möchte, könnten die Hersteller gar nicht alle Optionen in die Mobile einbauen, sondern nur die Grundausstattungen, die auch schon üppig sind.

Diese Flexibilität hat ihren Preis: Ein 8,50 Meter-Fahrzeug kann durchaus über 200 000 Euro kosten. In dieser Preisklasse ist fast nichts unmöglich — bis auf eine bordeigene Kläranlage? „Von wegen“, rückt Reimers falsche Vorstellungen zurecht: „So was können wir auch einbauen, sogar amtlich zugelassen sind die.“ Etwa 8000 Euro koste der Spaß. Bei den Fahrzeugpreisen dieser Luxusschlitten relativiert sich so ein Ausgabeposten.

Die Fahrzeuge sollen hier hübsch präsentiert werden.“Bauherr Frank Reimers

Christian Spreer

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