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Segeberg Retten, üben und feiern in Westerrade
Lokales Segeberg Retten, üben und feiern in Westerrade
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20:45 19.06.2018
Während des Bereichsfestes gaben die Feuerwehren den Besuchern einen Einblick in die Unfallrettung. Quelle: Fotos: Petra Dreu
Westerrade

Das Wetter verhieß zu Beginn des Bereichfestes zunächst nichts Gutes. Kaum waren die Feuerwehren eingetroffen und wollten sich zum „Antreten“ sammeln, öffnete der Himmel seine Schleusen. Nicht feiner Sprühregen prasselte auf die Erde nieder, sondern ein Regenschauer, der es wirklich in sich hatte. Die rund 90 Feuerwehrleute retteten zur Abwechslung mal nicht andere, sondern sich selbst – nämlich in die Halle auf dem Hof Studt. Dort wurde das Antreten im Trockenen fortgeführt. Und kaum war das zu Ende, schien auch schon wieder die Sonne über Westerrade.

Wenn in Westerrade gefeiert wird, dann richtig: Mit Kindervogelschießen am Vormittag, Bereichsfest mit Pokalwettkampf der Feuerwehren am Nachmittag und danach Schwof bis zum Abwinken boten sich gleich drei Feste. Ein viertes gab es für Strukdorf als Sieger des Pokalwettkampfes.

Die Aufgabe für den Pokalwettkampf verlangte den Feuerwehrleuten einiges ab. Sie mussten einen Schlauch aufrollen, andere zusammenbauen, durch einen Tunnel aus Europaletten robben und obendrein auch noch treffsicher sein, um mit einem Wasserstrahl eine Waage zum Kippen zu bringen. Dabei hatten die Strukdorfer die Nase vorn. Sie siegten im Finale gegen die Kollegen der Feuerwehr Strenglin-Pronstorf, die somit den zweiten Platz sicher hatten. Auf Platz drei landete die Feuerwehr Goldenbek, auf Platz vier die Ortsfeuerwehr von Eilsdorf.

Vor dem Halbfinale gaben die Feuerwehren zudem einen Einblick in ihre Arbeit, wenn es darum geht, einen Menschen aus einem Unfallwagen zu befreien. Angefangen von der Unfallmeldung unter 112 über die Bergung einer eingeklemmten Person bis hin zum Abtransport durch den Rettungswagen konnten die Besucher alles aus nächster Nähe miterleben. Am Abend schließlich war Tanz zur Musik von DJ Tommy angesagt.

Westerrades Königspaare

Beim Kindervogelschießen traten am vergangenen Sonnabend 46 Kinder an, um auf dem Hof Studt um die Königswürde zu kämpfen. Königspaare wurden: Vorschüler (4 bis 6 Jahre): Ole Hagen und Marie Kruse; kleine Kinder (7 bis 9 Jahre): Jasper Hoger und Lucy Jaster; mittlere Kinder (10 bis 12 Jahre): Daniel Sayegh und Kaja Schröder; große Kinder (13 bis 15 Jahre): Justin Pichel und Pia-Marie Mühlmeister. Sie hatten bei den Geschenken nicht nur die freie Auswahl, sondern wurden am Nachmittag standesgemäß durch Westerrade gefahren.

Petra Dreu