Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Richtfest für das erste kirchliche Passivhaus
Lokales Segeberg Richtfest für das erste kirchliche Passivhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 23.10.2015
Pastorin Manuela Grube und Holger Neitz, Vorsitzender des Todesfelder Kirchengemeinderats, hielten eine Andacht beim Richtfest des Pastorats in Todesfelde. Quelle: Fotos: Domann (1), Dreu (2)
Todesfelde

Gerade mal einen Monat ist es her, dass die Grundsteinlegung für das neue Todesfelder Pastorat erfolgte. Gestern nun wurde das Richtfest mit etwa 70 Gästen gefeiert.

Pastorin Manuela Grube und Holger Neitz, Vorsitzender des Kirchengemeinderates, hielten dabei eine kurze Andacht. Die Pastorin sprach in ihrer Rede vom Häuserbau. Dem des Pastorats und dem des Lebenshauses, das sich jeder Mensch aus sich selbst bauen kann. Sie verglich die Bauphase mit Erfahrungen aus ihrer Kindheit, als sie eifrig Häuser aus Legosteinen baute. Es komme dabei nicht so sehr auf das Haus und dessen Aussehen an, sondern auf das Fundament. Und das sei beim Lebenshaus Jesus Christus. Für das Pastorat wünschte sie sich, dass Gott darin wohne, sich Menschen untereinander aber auch Gott begegneten.

Neitz lobte die gute Arbeit von Architekt, Planer und Handwerkern und dass der Bau den Zeit- und Kostenrahmen einhalte. Der stellvertretende Propst, Ekkehard Wulf, ging unter anderem auf die Bedeutung der besonderen Bauweise des Passivhauses ein. In den kommenden Jahren werde es einen Pastorenmangel gebe, sodass immer mehr Gemeindehäuser und Pastorate leerstehen würden. Damit vor allem Kirchengemeinden auf dem Lande punkten könnten, sei solch ein Energiesparhaus ideal. Und so rief Wulf auch anderen Gemeinden auf, in energiesparende Alternativen zu investieren.

Premiere hatte der Azubi Tobias Halla von der Zimmerei Witt. Er sagte zum ersten Mal den Richtspruch auf, trank drei „Kurze“ auf Architekt, Planer und die Handwerker und zerschlug das Glas mit einem Hammer. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Möglichkeit, den Rohbau des etwa 230 Quadratmeter großen Pastorats zu besichtigen. So konnte man unter anderem die dicke, lila Kunststoffdämmung an der Außenfassade sehen, die der Wärmeisolierung dient und ein Bestandteil des Passivhauses ist. Außerdem gehören eine Wärmerückgewinnung und ein spezielles Lüftungssystem zur Bauweise. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 495000 Euro.

sd

Nur noch zwei Monate, dann ist das Christkind da. Vielen geht das Weihnachtsgeschäft zu früh los, andere lieben es jetzt schon, festlich zu naschen.

23.10.2015

Große Resonanz auf die Aktion „Wahlstedt hilft helfen“ — Heute geht‘s weiter.

23.10.2015

220 Gewinne verbergen sich hinter dem festlichen Kalendermotiv — Mit dem Erlös werden soziale Projekte unterstützt.

23.10.2015