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Segeberg Rollkunst begeistert in Leezen Premierenpublikum
Lokales Segeberg Rollkunst begeistert in Leezen Premierenpublikum
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12:05 25.02.2019
Alle zwei Jahre stemmt die Rollkunstlauf-Sparte vier große Shows. Quelle: Heike Hiltrop
Leezen

 Die Amtssporthalle von Leezen füllt sich. Mancher, der die große Rollkunstlauf-Show sehen will, steht schon seit Stunden an. „Für einen guten Sitzplatz“, sagt Stephanie Schmuck. Mit bequemem Sitzkissen, Tee und Snacks ausgerüstet ist sie wie alle voller Vorfreude.

Schlange stehen für gute Sitzplätze. Quelle: Heike Hiltrop

Fast zwei Jahre lang haben sich die 94 Freizeit-Rollkunstläuferinnen und sieben -läufer des Leezener SC vorbereitet, hart trainiert, Flips, Toeloops und andere Figuren einstudiert. Jetzt ist es soweit: In vier Shows zeigen sie, was sie können. „Feuer und Eis“ hat Trainerin und Regisseurin Martina Salenz-Neumann die Inszenierung rund um die Eiskönigin und Aladdin genannt. Ihr Credo: Mannschaftsgeist im gemeinsamen Auftritt fördern, statt Konkurrenz im Wettkampf schaffen.

„Feuer und Eis“: Die Premiere des Leezener Sportclubs

Alle packen mit an: Eltern, Freunde, Trainer. „Ich bin so aufgeregt“, raunt ein kleines Mädchen, das wie ein Schneemann aussieht, ihrer Nachbarin hinter den Kulissen zu. „Ein bisschen vielleicht“, sagt Fynn. Auch der Elfjährige wird gleich seinen Auftritt haben. „Als Eiskristall und später als Dorfbewohner.“ Der Fünftklässler aus Bebensee gehört zu den wenigen Jungen. „Es macht einfach, Spaß bei so einer großen Show dabei zu sein.“

„Im Eiskristall-Kostüm sehe ich ein bisschen wie ein Mädchen aus. Aber wenn man bedenkt, dass alles selbst gemacht ist, dann stört mich das nicht.“ Als er von der Rollkunstlaufsparte erfahren hatte, habe ihn das sofort interessiert, sagt Fynn. „Am Anfang bin ich bestimmt 50 mal hingeflogen, aber dann hat es super geklappt. Ich würde gern bis zur Erwachsenen-Gruppe durchhalten.“

Dreisprung und Toeloop mag er noch nicht so. Aber die gehören auch nicht zu seinen Auftritten. Für die hat er „Storch“, „Schwalbe“ und „Hocke“ trainiert.

Alle Darsteller haben sich versammelt – gleich geht’s los

Die Könnerinnen werden im Schwalbenschwanz-Blazer den Auftakt machen, nachdem die Richard-Strauss-Fanfare aus „Also sprach Zarathustra“ ertönt ist. Die Show bietet alles, was sich das Publikum vorstellt: zauberhafte Kostüme, tolle Darbietungen, ein Monster, Liebe, sogar einen fliegenden Teppich. Moderator Heino Togert bringt sich mal als Elch in Begleitung, mal als Gin ein.

Feuer und Eis heißt die Show. Quelle: Heike Hiltrop

Die Eiskristalle machen sich im spärlich beleuchteten Backstage-Bereich bereit. Die zehnte Szene ist ihre. Die fleißigen Helfer sind auf ihre Aufgaben fokussiert. Die Show läuft. Was nicht klappt, klappt nicht. Egal.

Hier sind ambitionierte Amateure am Werk und dafür ist das, was präsentiert wird, einmalig. Das Premieren-Publikum jedenfalls ist hingerissen. Tosender Beifall ist der Lohn der Mühe. „Atemberaubend. Da steckt so viel Herzblut von allen drin – klasse“, schwärmt Zuschauerin Inga Bruhn.

Heike Hiltrop

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