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Segeberg Kindergarten: erst Jubiläum, dann Trägerwechsel
Lokales Segeberg Kindergarten: erst Jubiläum, dann Trägerwechsel
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17:43 08.05.2019
Der Kindergarten in Schackendorf wird ab dem 1. August in Trägerschaft der Johanniter-Unfallhilfe sein. Quelle: Petra Dreu
Schackendorf

Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Schackendorfer Kindergarten am Wahlsonntag, 26. Mai, noch in Trägerschaft der Gemeinde, ab dem 1. August aber wird die Johanniter-Unfallhilfe den derzeit eingruppigen Kindergarten unter ihre Fittiche nehmen. In der Sitzung der Schackendorfer Gemeindevertretung erläuterte Johanniter-Bereichsleiter Peter Küpper den Kooperationsvertrag.

Eine Mitarbeiterversammlung hat es im Kindergarten bereits gegeben, in der sich die Erzieherinnen und die Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe beschnuppern konnten. „Viel wird sich für die Erzieherinnen nicht ändern“, sagte der Bereichsleiter, der zudem glaubt, Mitarbeiter, Eltern und Kinder gleichermaßen „abholen zu können“. Auch Kinder mit Behinderungen sollen nach erfolgtem Trägerwechsel grundsätzlich einen Platz im Schackendorfer Kindergarten finden.

Stark erhöhter Wasserverbrauch: Immer noch fassungslos zeigte sich Bürgermeister Alexander Scheffler (WGS) über den enorm hohen Wasserverbrauch seiner Gemeinde, der bei der Jahresabrechnung 2017 entdeckt worden ist. Normalerweise liegt der Verbrauch der Schackendorfer bei 37000 Kubikmeter Trinkwasser. 2017 schossen die Zahlen auf 53000 Kubikmeter, 2018 gar auf 96 000 Kubikmeter. Obwohl der Wasserlieferant Ews stündliche Werte ziehen könne, sei die Gemeinde nicht auf den enormen Anstieg aufmerksam gemacht worden (die LN berichteten).

Zwar sei inzwischen geklärt, wer Verursacher der verbrauchten Wassermassen war, der aber habe den Fehler gar nicht erkennen können und den wolle man als Gemeinde nicht alleine stehen lassen. „Das würden wir für jeden Bürger tun“, so Scheffler, der von 30 000 bis 60 000 Euro ausgeht, die förmlich in den Sand gesetzt wurden. Die Ews hatte zwar signalisiert, einen Teil der Kosten erlassen zu wollen, aber auch nur, wenn unterm Strich genügend überbleibe. Darauf will sich Schackendorf nicht verlassen. Die Gemeindevertreter beschlossen einstimmig, einen Fachanwalt mit der Prüfung des Sachverhalts zu beauftragen.

Neue Spielgeräte: Es waren nur fünf Kinder, die am 9. Januar zu einer Kinder- und Jugendbeteiligung der Gemeinde gekommen waren, deren Besuch aber hat sich gelohnt. Sie nämlich hatten sich eine Wackelbrücke als neues Spielgerät für den Spielplatz gewünscht, für das die Gemeindevertreter am Dienstag grünes Licht gegeben haben. Zusammen mit einem Tisch und einer weiteren Bank soll die Wackelbrücke bestellt werden. 4000 Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen.

Bebauungsplan Nr. 11: Weil es für einen Großteil der Gemeinde keinen Bebauungsplan gibt und stattdessen das Baurecht zum Zuge kommt, bei dem die Gemeinde keine Gestaltungsmöglichkeiten hat, ist der Bebauungsplan Nr. 11 in Arbeit. Der sieht für neue Bauanträge unter anderem Mindestgrundstücksgrößen von 650 Quadratmetern für Einzelhäuser und 450 Quadratmeter für Doppelhaushälften vor. Die Grundflächenzahl beträgt 0,25, die maximale Firsthöhe neun Meter. Mit dem neuen Bebauungsplan soll zudem den landwirtschaftlichen Betrieben in seinem Geltungsbereich Bestandsschutz zugesichert werden.

Petra Dreu

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