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Segeberg Bad Segeberg auf dem Weg zur Gigabite-Gesellschaft
Lokales Segeberg Bad Segeberg auf dem Weg zur Gigabite-Gesellschaft
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17:30 06.11.2018
Bad Segeberg will den Ausbau mit noch schnellerem Internet in der Stadt vorantreiben. Quelle: dpa
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Bad Segeberg

Das ist die Zukunft: Schnelles, nein superschnelles Internet braucht Bad Segeberg bald. In der Einwohnerversammlung der Stadt erklärten Antje Langethal und Dirk Gosch aus der Stadtverwaltung, wie Bad Segeberg bald zur „Gigabit-Gesellschaft“ gehören wird. Breitband-Ausbau und W-Lan für alle: „Wir haben in Bad Segeberg noch erträgliche Standards bei der Versorgung mit dem schnellen Internet“, führte Antje Langethal aus.

Doch jetzt gehe es in der Kreisstadt nicht mehr nur um Megabit, sondern schon um Gigabit pro Sekunde. „Wir können auf keinen Fall für die Zukunft zufrieden sein“, betonte sie. Auch die Bundesregierung habe großes Interesse daran, dass möglichst flächendeckend Breitbandversorgung mit sehr hohen Übertragungsraten angeboten werde. Gerade in der Wirtschaft sei das sehr gefragt.

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Für den Ausbau gebe es erhebliche Fördermittel, die Stadt habe hier schon erfolgreich einen Antrag für eine umfassende Beratung gestellt. Das Bundesprogramm werde zu hundert Prozent gefördert. Auch der Kreis Segeberg sei interessiert und möchte gerne ein flächendeckendes öffentliches W-Lan anbieten. Das Projekt dazu werde gerade ausgeschrieben.

Langethal: „Wir hoffen, dass wir am Ende ein Konzept vorlegen können, wie wir Bad Segeberg zu einer Gigabit-Gesellschaft entwickeln können.“ Es gebe Bereiche im Stadtgebiet, die nicht mit ihrer Internetversorgung zufrieden sein können, aber noch über den Grenzwerten lägen. Sie gelten damit als noch nicht als unterversorgt. In Bad Segeberg sei die Nachfragesituation sehr gemischt, erläuterte Langethal. Vielen reiche die Leistung aus, um sich ihren Urlaub übers Netz zu buchen oder einen Film herunterzuladen. Da bestehe oft gar kein Interesse, sich mit einem anderen Anbieter zu beschäftigen, der bessere und noch schnellere Leistungen anbiete.

Wolfgang Glombik

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