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Segeberg Schon die Cheerleader brachten die Fans zum Jubeln
Lokales Segeberg Schon die Cheerleader brachten die Fans zum Jubeln
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21:58 08.06.2018
Da flippten die Fans im Lager des Städtischen Gymnasiums aus: Ihre Mädels heizten schon vor den Fußballspielen mächtig ein. Quelle: Fotos: Glombik
Bad Segeberg

Südländisches Temperament brodelte auf den vollbesetzten Rängen mit den beiden strikt getrennten Fan-Lagern. Schon auf den Plakaten an der Turnhallenwand wurden die Kämpfe der Schulen ausgefochten.

„Euer Bähr hat zwar Krallen, dafür ist unser Degenhardt“ wurde hier die Schulleitungen mit ins Boot der Auseinandersetzung genommen. Oder: „Wir haben euren Bären gezähmt“.

Überhaupt schien der Auftakt die Vorführungen der vielen Mädchen als Cheerleader fast der Höhepunkt zu sein. Wenn die Rotschwarzen (Städtisches Gymnasium) oder die Blauweißen (Dahlmannschule) über das Feld tobten, schrien die Jugendlichen aus ihren Lagern. Eine besonders Choreografie hatte sich die Cheerleader-Mannschaft der Dahlmannschule ausgedacht. Super einstudiert, begeisternd vorgetragen, zumindest hier ging die Dahlmannschule schon vor den eigentlichen Fußballspielen in Führung. Witzig: Statt Einlaufkinder hatten die eine Mannschaft der Dahlmannschule Einlauf-Mitschülerinnen mit an ihrer Seite. Die andere Dahlmann-Truppe überraschte durch turnerische Klasse. Flickflack-Vorführungen oder dynamischen Aufeinanderprallen athletischer Körper.

Der Klassiker Städtisches Gymnasium gegen Dahlmannschule ist in jedem Jahr ein emotionsgeladenes Turnier, bei dem beide Gymnasien das beste Kicker-Team ermitteln. Auch Freitag trieben wieder die „rivalisierenden“ Fans beider Lager ihre Mannschaften mit Leidenschaft an. Bis zum Redaktionsschluss blieb alles friedlich bei dem von den Schülern selbst als Privatveranstaltung organisierten Derby.

Und der beauftragte Sicherheitsdienst hatte auch alles gut im Griff. Im vergangen Jahr holten sich die Dahlmannschüler im Derby vor über 1000 Zuschauern den Pott vom Städtischen zurück. Wie es ausging, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

 Von Wolfgang Glombik