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Segeberg Trappenkamp: Mitreißendes Konzert der Richard-Hallmann-Schule
Lokales Segeberg Trappenkamp: Mitreißendes Konzert der Richard-Hallmann-Schule
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18:53 07.03.2019
Besonders die Gesangssolisten konnten beim Konzert der Richard-Hallmann-Schule überzeugen.
Besonders die Gesangssolisten konnten beim Konzert der Richard-Hallmann-Schule überzeugen. Quelle: Wolfgang Glombik
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Trappenkamp

Vor allem die Gesangssolisten glänzten bei diesem mitreißenden Konzert der Richard-Hallmann-Schule. 210 Schüler, ein Viertel der Schülerschaft, wirkte auf der Bühne mit. Mit Instrument, als Chormitglied oder Solist. In der Trappenkamper Gemeinschaftsschule, die ihren Schwerpunkt seit Jahren offenbar konsequent im musischen Bereich sucht, merkt man, dass nicht Mathe, nicht Bio, nicht Geschichte identitätsstiftend für eine Schule sind, sondern vor allem die Musik.

Bläserklassen sind das Herzstück

Ein halbes Jahr habe man für diesen Auftritt geprobt, sagte Musiklehrer Eckardt Gröhn den Lübecker Nachrichten. Die Bläserklassen sind das Herzstück der Darbietungen, dazu kommt der große Oberstufenchor, die erstaunliche Qualität der Gesangssolisten, darunter auch die Zwillingsschwestern Shante und Chantal. Die wirkten beim Konzert, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, als Klassiker der Pop- und Rockmusik vor 500 Zuschauern zu singen – immer stimmlich auf der Höhe. Dazu die Bläserklassen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe und die Bigband, bestehend aus Schülern vom sechsten bis zum 13. Jahrgang.

Wie sich vor dem Konzert die Spannung bei den Kindern aufgebaut habe, darüber zeigte sich Gröhn hochzufrieden. Mitentscheidend am Erfolg sei aber auch die Kooperation der Schule mit den Dozenten der Kreismusikschule, die die Kinder an den Instrumenten schulen.

Die Bläserklassen der Richard-Hallmann-Schule sind das Herzstück: Hier spielen (von rechts) Malte Brommann, Eike Zimmer und Emily Forster. Quelle: Glombik

Stimmen ohne Wackler und schräge Töne

Selbst die Choreografie des Schulchores passte ins Bild. Bei dem Johnny-Cash-Hit „The ring of fire“, den die Jungs mit Cowboyhut gut ’rüberbrachten, klatschte der ganze Saal mit. Und die Handys leuchteten bei „All you need is love“. Dazu kommt, dass man nur selten an einer Schule so geniale Stimmen findet, die Musical-Potpourris ohne Wackler und schräge Töne hinbekommen. Warum nicht gleich bei „The Voice of Germany“ anmelden, fragte sich da sicher mancher Zuhörer in der voll besetzten Halle.

Große Anerkennung für Musiklehrer Eckardt Gröhn

Auch Christine Braun, Leiterin der Kreismusikschule, zeigte sich restlos begeistert. In so einer Qualität habe sie selten Schulkonzerte erlebt. Nicht nur die Schüler, auch das Blasorchester des TSV Wankendorf bekam Gelegenheit, vor großer Kulisse sein Können zu zeigen. Und Eckhard Gröhn, der das alles über die Jahre aufgebaut hat, bekam höchste Anerkennung von seinen Schützlingen. „Sie sind der beste Musiklehrer, den wir jemals hatten“, meinte eine Schülerin vor dem Plenum und bedauerte, dass sie demnächst nach dem Abitur nicht mehr dabei sein könne. Und dann sang der ganze Saal mit den Schülern noch den Beatles-Song „Let It Be“.

Wolfgang Glombik

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