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Segeberg Segeberger begeistert von Gastfreundschaft der Litauer
Lokales Segeberg Segeberger begeistert von Gastfreundschaft der Litauer
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20:10 23.07.2018
Die Eröffnungsparade gehört zu den Höhepunkten des European Peopels’ Festivals. In Litauen vertritt diese Woche eine 38-köpfige Delegation aus Bad Segeberg Deutschland. Quelle: Fotos: Matthias Ralf
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Bad Segeberg/Radviliskis

„Das EPF ist eine große Familie. Wir erleben hier die europäische Gemeinschaft hautnah“, sagt Manja Röhling. Die 19-jährige Wahlstedterin gehört zur Bad Segeberger Delegation, die Deutschland beim European Peoples’ Festival in Radviliskis vertritt. Die litauischen Gastgeber überzeugen mit großer Gastfreundlichkeit.

Seit dem vergangenen Wochenende findet das European Peoples’ Festival (EPF) im litauischen Radviliskis statt. Mit dabei für Deutschland ist wieder eine Delegation aus Bad Segeberg. In dieser Woche messen sie sich mit anderen Nationen bei Spiel, Sport und Spaß.

York Pawlowski (23) aus Bad Segeberg hat bereits mehrere EPFs mitgemacht. Vor dem Organisationsteam aus Radviliskis zieht er den Hut. „Die Litauer haben sich viele Gedanken bei der Planung und Organisation gemacht. Ich bin rundum zufrieden.“ Matthias Gosch ist ebenfalls von der Herzlichkeit der Ausrichter begeistert. „Die Litauer sind sehr gastfreundlich“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins des EPF. „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben.“ Der 26-jährige Bad Segeberger führt das deutsche Team zum dritten Mal als Kapitän an. EPF-Novizin Sabine Walter ist ebenfalls sehr angetan von ihren ersten Erfahrungen auf dem Festival, das Europäer zusammenbringen soll. „Ich finde es hier super“, sagt die Bad Segebergerin. „Wir haben bisher auch sehr viel Glück mit dem Wetter.“

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Der sportliche und kulturelle Austausch startete am Sonntag mit der offiziellen Eröffnung beim Gottesdienst und der anschließenden Parade der teilnehmenden Nationen durch den Ort. „Die Parade haben sich sehr viele Leute angeguckt“, sagt Uwe Pawlowski, Ehrenvorsitzender des EPF-Fördervereins. „Die Menschen waren festlich gekleidet, und der Ort hat sich sehr herausgeputzt. Hier ist alles sehr hübsch.“ Mit Musik, Tanz und Folklore wurden die Litauer auf das Festival eingestimmt.

Nils Keggenhoff ist von der Vielfalt des Angebots positiv überrascht. Nahe des Europäischen Dorfes, in dem sich die teilnehmenden Orte präsentieren, wird ein Markt veranstaltet, auf dem regionale Spezialitäten angeboten werden. Räucherfisch und Handarbeiten kommen bei Einheimischen und den europäischen Besuchern gut an. Im Anschluss an die Parade wurde das Europäische Dorf eröffnet. Am deutschen Stand werden Bier und der beliebte Schüttelkorn ausgeschenkt. Außerdem wird die Region rund um Bad Segeberg mit Karl-May-Spielen, dem Noctalis-Fledermauszentrum, dem Bad Segeberger Ferienland und weiteren Besonderheiten der Kreisstadt vorgestellt.

„Hier ist alles sehr gut organisiert“, sagt Susanne Pöhlsen. Die 56-Jährige aus Bad Segeberg ist seit 1996 durchgängig beim EPF dabei. Bei ihrem mittlerweile 23. Festival ist von Langeweile keine Spur. „Das EPF ist immer wieder etwas ganz Besonderes“, meint Susanne Pöhlsen, die sich über Jahre in diversen Gremien des EPF engagiert hat. Frank Wiebe zieht ebenfalls ein positives Zwischenfazit. „Alles super!“, meint der 57-jährige Bad Segeberger. „Die Gastgeber geben sich sehr viel Mühe.“ Die Unterbringung in Schulen, die Essensausgabe und alle bisherigen Veranstaltungen sind vorbildlich organisiert.

Mittlerweile haben die ersten Wettbewerbe stattgefunden. Basketball und Petanque stellen traditionell den Auftakt der Sportwettkämpfe dar. Außerdem messen sich die Nationen beim Schwimmen, Beachtennis und Fußball. Weitere Wettbewerbe finden bei den jeweiligen Kulturauftritten, dem Straßentheater, Fotowettbewerb, Malen und Kochen statt. Das EPF geht noch bis Sonnabend.

Alfonso Marey (51) aus Wittenborn sagt: „Der EPF-Spirit ist bereits auf der Fährfahrt zu spüren gewesen und begleitet uns bis zum Ende der Woche. Wir sind trotz kleinerer Besetzung in diesem Jahr hochmotiviert und gut aufgestellt.“

Von Matthias Ralf

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