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Segeberg Segeberger rührten in Berlin die Werbetrommel
Lokales Segeberg Segeberger rührten in Berlin die Werbetrommel
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20:00 24.01.2020
Ute Volquardsen, Präsidentin der Landwirtschaftskammer, Stephan Gersteuer, Generalsekretär des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Dorit Kuhnt, Horst Weppler, Tanja Rönck lassen sich von dem Segeberger Tim Schnoor (v. li.) die Feinheiten der Kaffeeröstung erläutern. Quelle: Josefine von Hollen
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Berlin/Bad Segeberg

Zehn anstrengende Tage liegen hinter dem Team der Aktivregion Holsteinische Schweiz, dem sich auch das Fledermauszentrum „Noctalis“ und die Segeberger Kalkberg-Kaffeerösterei angeschlossen hatten. Gemeinsam rührten sie auf der Grünen Woche in Berlin die Werbetrommel für die Holsteinische Schweiz und den Kreis Segeberg. Dabei punkteten die Akteure nicht nur mit ihren eigenen Produkten, sondern auch mit dem Quiz der Tourismuszentrale.

So war es für die Aussteller aus Bad Segeberg

Neue Halle brachte mehr Besucher

Für das Quiz hatten die Tourismusmanager Motive aus den Ferienparadiesen dieser Welt ähnlichen Bildern der Holsteinischen Schweiz gegenübergestellt. Zu unterscheiden, welches Foto in Schweden, Kanada, mitten im Pazifik oder aber um die Ecke aufgenommen worden war, fiel nicht allen Teilnehmern leicht. Die Ähnlichkeiten seien beeindruckend, meinte etwa Dr. Dorit Kuhnt, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein. „Dabei wurde ziemlich deutlich, dass sich die Schönheiten der Region durchaus mit Urlaubsparadiesen rund um den Globus vergleichen lassen“, sagte Josefine von Hollen von der Aktivregion Holsteinische Schweiz.

Mitarbeiter des Fledermauszentrums „Noctalis“ hatten an zwei Tagen Werbung für die Kalkberghöhlen und das Zentrum zu ebener Erde gemacht, während Kaffeeröster Tim Schnoor an allen zehn Tagen mit von der Partie war und begeistert ist: „Aufgrund der neuen Halle hat sich die Frequentierung durch die Endverbraucher bestimmt verdreifacht. Das ist enorm“, sagte Schnoor.

Fremdenverkehrsverein und Dehoga nächstes Jahr wieder dabei

Bereits vor vier Jahren hat er sich den Akteuren der Holsteinischen Schweiz angeschlossen, die an allen zehn Tagen der Internationalen Grünen Woche für ihre Region werben. „So etwas würde ich mir auch für den Kreis Segeberg wünschen“, so Schnoor. In diesem Jahr fand die Messe ohne den Fremdenverkehrsverein Bad Segeberg statt, der sonst an einem Tag in Indianerkostümen das neuste Ferienlandmagazin verteilt hat. „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“, kündigte die Vorsitzende Sandra Sick an.

Auch der Dehoga-Kreisverband Segeberg, der sonst nahezu jedes Jahr bei den Kochshows vertreten war, ist in diesem Jahr nicht angetreten. „Wir waren so oft dabei. Diesmal haben wir anderen Dehoga-Kreisverbänden den Vortritt gelassen“, erläuterte Lutz Frank, der der Messe aber einen privaten Besuch abstattete und bei der Gelegenheit Ferienlandmagazine unter das Volk brachte.

Von Petra Dreu

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