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Segeberg Singender Soldat kämpft im TV um seine große Chance
Lokales Segeberg Singender Soldat kämpft im TV um seine große Chance
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08:40 24.10.2014
Matthias Bunk aus Daldorf präsentiert sich heute einem Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten. Quelle: Sat.1/ProSieben/Claudius Pflug
Daldorf

„In the Army now“ von Status Quo singt er nicht. Auch wenn es passen würde. Matthias Bunk aus Daldorf ist Bundeswehrsoldat, war bis vor kurzem in Boostedt stationiert und dient jetzt in Husum. Am Freitag (20.15 Uhr/Sat.1) tritt der 28-Jährige, der in Ratzeburg geboren wurde und in Mölln aufwuchs, bei der CastingshowThe Voice of Germany“ auf. Der singende Soldat träumt von der großen Musik-Karriere.

Im vergangenen Dezember bewarb Bunk sich, im Frühjahr wurde er zu einem Casting in Hamburg eingeladen, Mitte Mai gab es dann die finale Auswahlrunde in Berlin — und er qualifizierte sich für die TV-Shows. Davon erfuhr er allerdings erst später in der Rantzau-Kaserne. Beim morgendlichen Antreten der Kompanie entpuppte sich ein bis dahin unbekannter „Hauptgefreiter Schölerman“ als der Moderator der Fernsehsendung, der die freudige Meldung persönlich überbrachte.

Bunk ist dabei kein musikalischer Anfänger. Seit 14 Jahren spielt er Gitarre und singt dazu. 2010 nahm er seine erste Single auf, 2012 sogar sein erstes Album. „Mein Stil geht in Richtung Acoustic Rock und Acoustic Folk“, erklärt der Hauptfeldwebel. „Es gibt einige Leute, die mir gesagt haben, dass ich mehr schaffen könnte.“

Ob das auch die Jury so sieht? Das Show-Prinzip: Die Experten Stefanie Kloß, Rea Garvey, Michi Beck und Smudo sowie Samu Haber sitzen mit dem Rücken zum Kandidaten, können ihn nicht sehen.

Gefällt ihnen was sie hören, drücken sie einen Buzzer, ihr Stuhl dreht sich um. Die Kandidaten können sich einen Experten, der für sie gedrückt hat, als Gesangstrainer auswählen und stehen in Runde zwei. Drückt keiner der Coaches, scheidet der Kandidat aus.

Der 28-Jährige will die Juroren mit „How am I supposed to live without you“ von Michael Bolton überzeugen.

khm/jwu

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