Strandkorb Open Air Hartenholm: Start mit Max- Giesinger-Konzert
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Segeberg Max Giesinger live: Strandkorb-Open-Air auf dem Flugplatz Hartenholm startet
Lokales Segeberg

Strandkorb Open Air Hartenholm: Start mit Max- Giesinger-Konzert

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15:11 16.08.2021
Gelungener Start der Konzertreihe mit Sänger, Texter und Musiker Max Giesinger plus Band. Am Cello: Felix Gerlach, Schlagzeug: Lars Brand.
Gelungener Start der Konzertreihe mit Sänger, Texter und Musiker Max Giesinger plus Band. Am Cello: Felix Gerlach, Schlagzeug: Lars Brand. Quelle: Heike Hiltrop
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Irgendwann werden wir die Corona-Pandemie soweit im Griff haben, dass Publikum wieder Livekonzerte erleben kann, oder andere Auftritte und Leute zusammen mit anderen Leuten für ein paar Stunden Spaß haben können. Das war noch im Mai die Hoffnung vieler. Irgendwann ist jetzt – das ist nicht nur der Titel eines aktuellen Max-Giesinger-Songs. Es könnte genau so gut das Motto sein, das über dem Auftaktabend der Strandkorb-Open-Air-Konzerte im Segebergischen stand.

Publikum feiert Max Giesinger und Rea Garvey

Kurz nach 20 Uhr gehörte dem 32-jährigen Wahlhamburger und Musikproduzenten die Bühne: „Endlich wieder Mucke machen – geil!“ Zusammen mit seiner Band gab er vom Start weg 100 Prozent. Vom ersten Moment an feierte das Publikum den Abend – und den Künstler. „Es ist so schön. Wir haben es so vermisst und der Künstler hat gepasst“, sagt Heike Marktmann aus Fleckeby. Sie gehörten zu den mehr als 1600 Besuchern die Corona-konform in ihren Flechtlogen heiß auf Kultur, auf Musik und ein bisschen Spaß waren.

Das hat dem Publikum gefallen: Max Giesinger geht fröhlich plaudernd durch die Reihen Quelle: Heike Hiltrop

Max Giesinger singend am Mikro. Max Giesinger singend an der Gitarre, am Klavier – und plaudernd mitten im Publikum. Fast hautnah. Der Singer-Songwriter mit den Tagebuchtexten aus dem eigenen Leben sorgte mal für Lacher, mal für Gänsehaut – mit eigenen Songs, eigenen „rerecoverten“ Liedern, kurzen Ausflügen ins Schlagergeschäft (Griechischer Wein) oder ein paar Rocktönen.

Katharina Block und Angelina Au (v. l.) sind sich einig: "Max hat ordentlich Gas gegeben. Es war echt toll. Teilweise fast wie ein Privatkonzert durch die Strandkörbe." Quelle: Heike Hiltrop

„Er hat ordentlich Gas gegeben“, waren sich Katharina Block und Angelina Au aus Lübeck nach ihren mehr als 50. Giesinger-Konzert einig. Teilweise habe es sich durch die Strandkörbe fast angefühlt, als gebe Giesinger ihnen ein Privatkonzert. „Es war so schön.“ Selbst Zaungäste waren voll des Lobes, so wie Beate und Thomas Kriegbaum aus dem nahen Hartenholm: „Beim Soundcheck haben wir gedacht, dass wir unbedingt hierher kommen müssen. Schön, dass wieder was geht.“

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So sehen es auch Patrick und Jasmin Klemann aus Flensburg: „Das war einfach supertoll und aufregend. Wir hatten megaviel Spaß mit ihm. Und wir hatten es sehr schön muggelig in unserem Strandkorb. Eine tolle Alternative, in Corona-Zeiten ein Konzert zu besuchen“.

Tickets und Regeln

Das Strandkorb-Open-Air-Areal ist für Besucher in „Inseln“, unterteilt, deren Besucher sich nicht über den Weg laufen können. Die Plätze werden immer im Zweierpack vergeben. Speisen und Getränke können schon beim Ticketkauf zum Strandkorb bestellt oder vor Ort geordert werden und kommen in Form eines Lieferservice direkt zum Strandkorb. Dort ist das Tanzen erlaubt, auch gibt es dort, anders als auf dem restlichen Publikums-Gelände keine Maskenpflicht.

Promenent besetzt ist das am 14. August gestartete Strandkorb-Open-Air in Hartenholm. Bis zum 26. September werden dort Musiker, Bands und Comedians wie beispielsweise Element of Crime, Jan Delay, Chris de Burgh, Rea Garvey, Bülent Ceylan, Fritz Kalkbrenner, Johannes Oerding, Milow, Sasha, Doro Pesch, Hämatom, Max Mutzke, Joris, Joy Denalane, Culcha Candela, und Pietro Lombardi erwartet. Termine und alles andere zu den Auftritten unter www.strandkorb-openair.de. Tickets gibt es bei der LN-Ticketwelt (tickets.ln-online.de).

Wie viele zeigten auch sie sich begeistert vom Konzept, denn sie sind mit einem Rollstuhl unterwegs: „Der Parkplatz ist dicht dabei, die WCs barrierearm und wir wurden bis zu unserem Platz begleitet. Das war sehr gut. Uns hat nichts gefehlt. Wir werden garantiert weitere Konzerte hier besuchen. Das nächste Mal nehmen wir unsere Kinder mit, dann geht das rund.“

Von Heike Hiltrop