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Segeberg Schmiedestraße bleibt ein halbes Jahr dicht
Lokales Segeberg Schmiedestraße bleibt ein halbes Jahr dicht
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18:00 25.01.2019
Bürgermeister Götz Leonhardt (l.) und Hans-Jürgen Stuhr, Vorsitzender des Planungsausschusses, stellten den Jahresabschluss 2017 und den Haushalt 2019 vor. Quelle: Foto: Petra Dreu
Strukdorf

Schon bald sollen die Probleme mit dem Trinkwasser-Leitungsnetz in der Schmiedestraße in Strukdorf der Vergangenheit angehören. Drei gültige Angebote sind nach der Ausschreibung eingegangen. Unter der Voraussetzung, dass der Bauzeitenplan passt, soll die Firma Plath aus Klein Rönnau das günstigste Angebot abgegeben haben und darum die Planungen in der Schmiedestraße in die Tat umsetzen.Das haben die Gemeindevertreter am Donnerstag in der ersten Sitzung des Jahres im Gemeindehaus beschlossen.

Bevor es so weit ist, müssen die 20 Familien der Schmiedestraße, die gleichzeitig als Wassergemeinschaft auch Eigentümer des dort verlegten Leitungsnetzes sind, einige Einschränkungen ertragen. So geht die Gemeinde davon aus, dass die Schmiedestraße für ein halbes Jahr komplett für jeglichen Verkehr gesperrt sein wird. Lediglich der Bürgersteig soll so weit ertüchtigt werden, dass ein Befahren mit einem Einkaufs- oder Kinderwagen möglich sein soll. Bereits geregelt ist für diese Ausnahmesituation der Rettungsdienst, denn der wird die Straße ebenfalls nicht befahren können. „Sollte es einen Einsatz des Rettungsdienstes auf der Schmiedestraße geben, wird die Feuerwehr als Tragehilfe gleich mit alarmiert“, erläuterte Wehrführer Sönke Möller.

Gemeinde streckt Finanzierung vor

Wie hoch das Angebot der Firma Plath ist, wollte Bürgermeister Götz Leonhardt nicht verraten, in der Vergangenheit aber ist die Gemeinde immer von einem Kostenvolumen für die Wassergemeinschaft in Höhe von 250 000 Euro ausgegangen. Selbst wenn diese Summe durch 20 Familien geteilt wird, ist das eine Stange Geld, die wahrscheinlich niemand auf der hohen Kante liegen hat. Das hat auch die Gemeinde so gesehen, die den Familien unter die Armen greifen will und die Finanzierung der Baumaßnahme vorstreckt. 30 Jahre haben die Anwohner Zeit, ihren Anteil abzubezahlen. Darauf hatte sich die Gemeinde bereits im vergangenen Jahr mit den Anliegern vertraglich geeinigt.

Überschuss von 33 000 Euro erwirtschaftet

Das Jahr 2017 hat Strukdorf mit einem Überschuss in Höhe von knapp 33 000 Euro angeschlossen. Verwendet werden soll das Plus zur Verminderung des Fehlbetrages. Beim Haushalt 2019 stimmten die Gemeindevertreter für einen Gesamtbetrag der Kredite in Höhe von 920 000 Euro. Die Hebesätze verbleiben bei 320 Prozent für die Grundsteuern A und B, sowie bei 340 Prozent für die Gewerbesteuer.

Offen zeigte sich die Gemeindevertretung für einen Vorschlag von Strukdorfs stellvertretendem Wehrführer Arne Henck, der für die Anschaffung eines Defibrillators plädierte. Finanziert werden soll er über Spenden.

Petra Dreu

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