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Segeberg Südstadt: Erstes gemeinsames Sommerfest
Lokales Segeberg Südstadt: Erstes gemeinsames Sommerfest
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18:28 21.06.2014
Planen einen Jugend- und Freizeitpark: Björn Bretsch, Justus Pape, Patrick Lietsche, Deike Haßler, Siboa Cabella und Malte Bruhn (v.l.).
Bad Segeberg

Ein ungewohnter Anblick in der Südstadt: Der Spielplatz zwischen Falkenburger Straße und Matthias-Claudius-Weg war gestern Treffpunkt für Jung und Alt. Die Initiative Südstadt hatte zum Sommerfest eingeladen. Etwa 20 Vereine und Institutionen des Viertels präsentierten sich um den Spielplatz herum. Für Essen und Getränke sorgten unter anderem der Kleingartenverein, das Berufsbildungszentrum und die Mitglieder der Initiative Südstadt. Außerdem überreichte Bürgermeister Dieter Schönfeld einen Wurst-Scheck über 250 Euro.

Verschiedene Musikgruppen luden zum Zuhören und Mitsingen ein, Kinder freuten sich über die unterschiedlichsten Spielangebote. Außerdem gab es einen kleinen Flohmarkt, auf dem Jung und Alt nach Schnäppchen stöbern konnten.

Eine Gruppe Jugendlicher warb für ihre große Idee, einen nicht selbstverwalteten Jugend- und Freizeitpark im Sozialkaufhaus einzurichten. „Wir planen noch. Alle Angebote für Jugendliche sollen unter einem Dach sein“, sagte Patrick Lietsche. Und Malte Bruhn ergänzte, dass einige Politiker von ihren Ideen begeistert seien. Für drinnen wünschten sie sich einen Skatepark und diverse Räume zum Lesen oder Chillen, ein Café, eine Bühne, draußen Platz für sportliche Aktivitäten. Auch über mögliche Finanzierungen denken die jungen Leute nach. Stiftungen, Sponsoren oder die Gründung eines Fördervereins schweben ihnen vor. „Unsere Idee ist, dass die Großmutter im Café sitzt und die Enkel skaten oder klettern“, so Malte Bruhn. Doch auch die eigene Zukunft haben sie im Blick. „Ich denke an unsere Kinder. Gibt es ausreichend Freizeitangebote, müssen wir nicht aus der Stadt wegziehen“, sagte Siboa Cabella. Beeindruckt von soviel Engagement war Katharine Wegner. Die 42-Jährige schnupperte Atmosphäre, sie wird ab 1. September die Quartiersmanagerin sein. „Ich hoffe, dass das Projekt Soziale Stadt die Lebensqualität verbessert und wir einen Beitrag dazu leisten.“

„Es ist beachtlich, wie viel die Initiative Südstadt auf die Beine gestellt hat.“
Katharine Wegner, Quartiersmanagerin

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