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Segeberg Tod im Schwimmbad: Anklage lehnt Einstellung des Verfahrens ab
Lokales Segeberg Tod im Schwimmbad: Anklage lehnt Einstellung des Verfahrens ab
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14:52 13.01.2020
Das Freibad „Roland Oase“ in Bad Bramstedt. Am 23. Juni 2016 ertrank hier ein Sechsjähriger im Nichtschwimmerbecken. Quelle: dpa
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Neumünster/Bad Bramstedt

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat es vorerst abgelehnt, den Prozess um die fahrlässige Tötung eines kleinen Jungen durch Unterlassen gegen Auflagen einzustellen. Darum hatten sich am ersten Prozesstag vergangene Wochedie Verfahrensbeteiligten in Gesprächen bemüht.

Wie ein Gerichtssprecher am Montag auf Anfrage bestätigte, sollen am Mittwoch nun die bereits geladenen acht Zeugen gehört werden. Darunter sind zwei Jugendliche, die den Sechsjährigen bäuchlings im Wasser treibend im Schwimmbecken entdeckt hatten. Das Kind starb am folgenden Tag im Krankenhaus.

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Angeklagten drohen Geld- oder Freiheitsstrafen

Die Staatsanwaltschaft wirft drei Erzieherinnen und zwei Bademeistern vor, im Juni 2016 bei einem Ausflug in das Freibad in Bad Bramstedt nicht ausreichend auf den Sechsjährigen aufgepasst und so dessen Tod fahrlässig verursacht zu haben. Seine Eltern, die kurz zuvor aus dem Irak nach Deutschland flüchteten, sind Nebenkläger. Den Angeklagten drohen bei einer Verurteilung Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.

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Von DPA

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