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Segeberg 30 neue Krippenplätze in der Kita „Pusteblume“ in Trappenkamp
Lokales Segeberg 30 neue Krippenplätze in der Kita „Pusteblume“ in Trappenkamp
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17:00 25.06.2019
Mit dem "Körperteil-Blues" haben die Kinder der Kindertagesstätte "Pusteblume" den neuen Krippenanbau eingeweiht. Quelle: Petra Dreu
Trappenkamp

Der neue Anbau ist hell, großzügig, bunt und bietet drei neuen Krippengruppen in der Awo-Kindertagesstätte „Pusteblume“ Platz. Jetzt wurde der 500 Quadratmeter große Anbau von Kindern, Eltern, Erzieherinnen und Gemeindevertretern eingeweiht.

Trappenkamp legt Wert auf gute Bildung, und die fängt im Kindergarten an. Mit den neuen Krippenplätzen decken wir den Rechtsanspruch von Eltern und Kindern ab. Vom Kindergarten bis zum Abitur sind wir gut aufgestellt. Wir werden weiter investieren, demnächst ist der Schulbau dran“, kündige Bürgermeister Harald Krille während der Feierstunde an, die von den Kindern höchstpersönlich mit dem „Körperteil-Blues“ eingeleitet wurde.

Architekt lädt zur Eisparty

Trappenkamps „Dauerarchitekten“ Kuno Feddersen bescheinigte Krille ein architektonisches Meisterwerk. „Er ist jeden Tag auf der Baustelle. Bei ihm wissen wir, was wir haben und dass uns die Kosten und der Fertigstellungstermin nicht davon laufen“, lobte Krille. Ganz so einfach war es mit dem Fertigstellungstermin jedoch nicht. „Wir hatten durchaus Probleme bei Baustoffen mit langen Lieferfristen. Auch die gute Konjunktur wirkt sich dabei aus“, sagte Feddersen, der für den Anbau 980 000 Euro geschätzt hatte und damit richtig lag. „Wir sind jetzt bei 960 000 Euro“, sagte Feddersen, der Kinder und Erzieher zu einer Eisparty einladen will.

Auch Kita-Leiterin Cordula Schultz bedankte sich bei Kuno Feddersen für seine kreative Umsetzung. „Der Bau sollte hell, freundlich und den Bedürfnissen entsprechen, was absolut gelungen ist“, sagte Schultz, die ein Schild mit der Bezeichnung „Villa Kuno“ dabei hatte. Den Namen soll das neue Spielhaus der „Pusteblume“ tragen. Die neuen Gruppenräume sind für jeweils zehn Kinder ausgerichtet, die sich teilweise selbst aussuchen können, wo sie spielen wollen. Ein Gruppenraum ist auf den Schwerpunkt Kreativität ausgerichtet, ein anderer auf Rollenspiele. Mit Magneten signalisieren die Kleinsten, wonach ihnen gerade ist.

Übergangslösung dauerte zwei Jahre

Mit dem Anbau ist in ihren Augen ein Meilenstein in der Krippenbetreuung getan. „Aber es war eine lange Meile“, schränkte sie ein und dankte ihrem ganzen Mitarbeiterteam für die Geduld, die es während der Bauphase gehabt habe. Als Übergangslösung seien Container im Gespräch gewesen, die jedoch viel zu teuer geworden wären. Ein Glücksfall habe sich eingestellt, als ein Mietobjekt in der Nähe der Amtsverwaltung frei geworden war, das „Pusteblümchen“, in das Kinder und Erzieher teilweise umziehen mussten.

„Vorübergehend für zehn Monate habe ich damals gesagt. Daraus sind dann zwei Jahre geworden“, bedauerte Schultz, die die Kindertagesstätte mit 30 Mitarbeitern und inzwischen 135 Kindern in acht Gruppen seit 1993 leitet. Sie dankte ihrem Team mit einer roten Rose für die Anstrengungen der vergangenen zwei Jahre. Eine besonders schöne Rose bekam Hausmeister Hartmut Niels. „Sie glauben gar nicht, was er alles hier geschleppt hat“, lobte die Kita-Leiterin, die ein weiteres Projekt in Angriff nehmen möchte: eine Zertifizierung zur „Demokratie-Kita.“

Petra Dreu

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