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Segeberg Trappenkamper Grundschüler bauen Fahrzeuge der Zukunft
Lokales Segeberg Trappenkamper Grundschüler bauen Fahrzeuge der Zukunft
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18:05 07.05.2019
Mit einem Lächeln: Marie zeigt ihr freundliches und umweltfreundliches Gefährt der Zukunft.
Mit einem Lächeln: Marie zeigt ihr freundliches und umweltfreundliches Gefährt der Zukunft. Quelle: Foto: Irene Burow
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Trappenkamp

Wie wollen wir uns in Zukunft fortbewegen? Trappenkamper Grundschüler haben im Rahmen der „Fridays for Future-Bewegung“ eigene Antworten gefunden: Nachhaltig müssen die Fahrzeuge sein, sich unfallfrei und allein bewegen können. Sie sollen leise und sicher sein. Die Fantasieobjekte müssen aus Fehlern lernen, geordnet fahren, sie müssen „sehen“ können, keine Abgase ausstoßen und einen umweltfreundlichen Antrieb haben.

„Die Klasse 3b hat sich ausgehend von ihrer eigenen Lebenswelt und ihrem Wissenstand mit der Thematik der ,Fridays for Future-Bewegung’, der Mobilitätsstrategie 2050 der Bundesregierung und dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt“, sagt Projektbetreuerin Christine Pilz. „Die Kinder haben eine Sachzeichnung angefertigt und versucht, danach ein Modell ihres Fahrzeuges der Zukunft zu bauen“, erklärt sie die Vorgehensweise.

Kinder der Grundschule Trappenkamp stellen ihre Fahrzeuge der Zukunft im Autohaus von Ronny Schmidt (r.) aus. Quelle: Irene Burow

Ausstellung im Autohaus Trappenkamp

„Das war nicht so einfach. Die Kinder haben es wie richtige Konstrukteure erlebt: Die Ideen und Kriterien sind zwar da, aber einige Erfindungen sind sehr schwer zu bauen, das Material ist schwer zu bekommen.“ Aus einfachsten Materialien haben sie dennoch ihre Ideen verwirklicht. Da gibt es zum Beispiel ein Fahrzeug, das nicht nur fahren, sondern auch putzen kann.

„Abgase schaden den Tieren und Bäumen. Ohne die können wir aber nicht leben“, erklärten die Kinder Ende April Ronny Schmidt, dem das Autohaus Harm RS in Trappenkamp gehört, ihre Ideen. Im Schaufenster der Firma zeigen die Schülerinnen und Schüler ihre Fahrzeuge der Zukunft. „Mit den Ideen sind sie gar nicht mehr so weit von der Gegenwart entfernt“, lobt Schmidt die Umsetzung.

Irene Burow