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Segeberg Trauer um Winfried Zylka
Lokales Segeberg Trauer um Winfried Zylka
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14:55 21.05.2019
Winfried Zylka Quelle: Wolfgang Glombik
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Segeberg

Politiker und Weggefährten im Kreis Segeberg trauern um den ehemaligen Kreispräsidenten Winfried Zylka. Der Ausnahmepolitiker ist in der Nacht zu Montag verstorben.

Seit 1990 war Winfried Zylka oberster Repräsentant des Kreises Segeberg. Er wurde zuletzt am 20. Juni 2013 für fünf Jahre wiedergewählt und wurde nach 28 Jahren in diesem Amt dienstältester Kreispräsident in Schleswig-Holstein. Zur Wahl 2018 trat Winfried Zylka aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder an.

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Winfried Zylka war seit 1967 Mitglied der CDU. Von 1977 bis 1988 war er Vorsitzender des Ortsverbandes Bornhöved. Der Verfasser zahlreicher politischer Programme engagierte sich bei den Christdemokraten als Kreisvorstandsmitglied, 1992 bis 2001 als stellvertretender Kreisvorsitzender und vertrat die Kreispartei als Delegierter auf Landesebene.

Name steht für Ehrlichkeit, Anstand, Zuverlässigkeit

Winfried Zylkas Name steht für Ehrlichkeit, Anstand, Zuverlässigkeit und Liebe zu den Menschen im Kreis Segeberg“, erinnert der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Kurt Barkowsky. Zylka habe in unzähligen souverän geführten Kreistagssitzungen ehrenamtliche Arbeit geleistet, bei seinem Lieblingsprojekt Jugend im Kreistag und im Schleswig-Holsteinischen Landkreistag. Der Kreispolitiker habe das Vertrauen der anderen Fraktionen durch seine Überparteilichkeit im Amt erhalten, bei einem klaren Bekenntnis zu den Grundwerten der Christdemokraten.

Ein besonderes freundschaftliches, vom gegenseitigen Respekt geprägtes Vertrauensverhältnis verband Winfried Zylka mit dem Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, heißt es aus der Kreispartei.

Ein ausgleichender und zielführender Moderator

Winfried Zylka hat viele Jahre lang durch ausgleichendes und zugleich zielführendes Moderieren und Vermitteln zwischen den Akteuren viel für den Kreis Segeberg erreicht. Ihm ist es stets gelungen, Kompromisse in kritischen Diskussionen herbeizuführen“, beschreibt der Bundespolitiker das Wirken seines Parteifreundes.

Beruflich war Winfried Zylka bis Ende 2009 als Referatsleiter im Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein tätig. In dieser Zeit engagierte sich der der Bornhöveder für das Weiterbestehen zahlreicher gefährdeter Schulen im Kreis Segeberg.

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LN

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