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Segeberg Trickbetrüger im Kreis Segeberg sehr aktiv
Lokales Segeberg

Trickbetrüger in Norderstedt und Henstedt-Ulzburg unterwegs

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17:35 02.03.2021
Die Trickbetrüger versuchen, ihre Opfer zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu überreden.
Die Trickbetrüger versuchen, ihre Opfer zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu überreden. Quelle: Symbolfoto: dpa
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Norderstedt/Henstedt-Ulzburg

In Norderstedt und Henstedt-Ulzburg sind seit dem 27. Februar insgesamt elf Anzeigen wegen versuchten Trickbetrugs eingegangen. Unbekannte Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und wollten bei vorwiegend älteren Menschen Bargeld oder Schmuck ergaunern.

Diesmal ging niemand in die Falle

Zu einer Aushändigung von Geld oder Schmuckgegenständen kam es glücklicherweise in keinem dieser aktuellen Fälle. Die Polizei warnt angesichts der vielen angezeigten Betrugsversuche noch einmal eindringlich vor Trickbetrügern, die sich als Polizisten oder Kriminalbeamte ausgeben und Senioren unmittelbar bevorstehende Einbrüche vorgaukeln, damit die Opfer ihre Wertgegenstände „in Sicherheit“ bringen. Das Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen. Dabei geben sie auch häufig vor, als vermeintliche Angehörige in Not geraten zu sein. Diese Täter möchten, dass Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände herausgegeben werden.

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Keine Auskünfte erteilen

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, bei solchen Auftritten oder Anrufen von angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten keine Auskünfte zu erteilen und niemandem Wertgegenstände zu übergeben. Die Polizei wird sich niemals am Telefon oder an der Haustür nach Wertgegenständen, Geld oder Aufbewahrungsorten erkundigen.

Nicht einschüchtern lassen

Wer auf diese Weise kontaktiert wird, sollte sich nicht von erfundenen Geschichten schocken oder einschüchtern lassen, den Kontakt umgehend abbrechen und anschließend die nächste Polizeidienststelle oder die 110 anrufen.

Von LN