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Segeberg Vandalismus und Müll: Schulhof wird abgeriegelt
Lokales Segeberg Vandalismus und Müll: Schulhof wird abgeriegelt
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18:10 28.04.2018
Gerade jetzt bietet das denkmalgeschützte Gebäude der Dahlmannschule mit seinem Schulgelände ein schönes Bild.
Gerade jetzt bietet das denkmalgeschützte Gebäude der Dahlmannschule mit seinem Schulgelände ein schönes Bild. Quelle: Foto: Glombik
Bad Segeberg

Das Ziel eines „offene Schulhofes“, der auch außerschulisch als Sport- und Freizeit-Einrichtung genutzt werden kann, soll bald vorbei sein. Die Dahlmannschule wird sich abgrenzen. Erst mit Verbotsschildern, dann möglicherweise auch durch einen Zaun. In der Stadtvertretersitzung am 8. Mai (Bürgersaal 18.30 Uhr) geht es darum, 25 000 Euro als außerplanmäßige Ausgabe für den Bau eines Zaunes zum Marktplatz hin am Gymnasium zu bewilligen.

Das Außengelände der Dahlmannschule sei immer ein offener Raum gewesen, doch jetzt würden sich dort auf dem Grundstück „Gruppen mit ausgeprägtem Territorialverhalten“ treffen. Der Schulhof werde – auch wenn noch Schulbetrieb herrsche – geradezu besetzt, heißt es in der Begründung. Die Mitglieder der Gruppen würden Flaschen zerschlagen und Kippen wegschmeißen, die Hausmeister hätten jeden Morgen eine halbe Stunde damit zu tun, den Schulhof von Unrat zu säubern.

Die Pläne, einen Zaun um die Schule zu bauen, gibt es übrigens schon länger. Doch die jetzige Schulleiterin Nele Degenhardt wollte die Pläne ihres Vorgängers Jochen Paustian nicht weiterverfolgen, heißt es seitens des Schulträgers, der Stadt. Bauamtsleiterin Antje Langethal berichtet auf LN-Nachfrage, dass sie selbst das Konzept mit dem offenen Schulhof gut fand. „Doch jetzt haben wir extrem viele Verschmutzungen auf dem Schulgelände und auch massive Vandalismusschäden“. Unbekannte hätten sogar versucht, Sitze anzuzünden. Deshalb sei auch schon früher eine Videoüberwachung an der Schule eingerichtet worden. Langethal: „Wir haben uns nun erst verständigt, Schilder aufzustellen, dass der Schulhof nur noch zu schulischen Zwecken betreten werden darf.“ Die Wirkung der Schilder wolle man erst einmal abwarten. Wenn das nicht fruchtet, solle zeitnah auch ein Zaun aufgestellt werden. Diese Maßnahme solle aber vorher mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden, so Langethal.

wgl

LN

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