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Segeberg Verurteilter WZV-Mitarbeiter von Beirat freigestellt
Lokales Segeberg Verurteilter WZV-Mitarbeiter von Beirat freigestellt
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21:10 01.11.2016
Bad Segeberg

Nun also doch: Der leitende WZV-Angestellte, der vergangenen Donnerstag wegen gewerbsmäßiger Untreue vom Schöffengericht Norderstedt zu zwei Jahre Haft auf Bewährung verurteilt worden war, ist vom Beirat des Wege- Zweckverbandes bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt. In Ausübung seiner Tätigkeit auf dem Recyclinghof in Norderstedt soll er fast 30

000 Euro entwendet haben. Verbandsvorsteher Jens Kretschmer hatte sich lange Zeit vor den leitenden Mitarbeiter gestellt.

Mitarbeiter und Bürgermeister hatten teilweise mit Unverständnis darauf reagiert, dass der leitende Angestellte zumindest bis Montag weiterhin seinen Dienst versehen hatte. Jetzt verfasste der WZV-Beirat, der gestern bei diesem Punkt hinter verschlossenen Türen tagte, eine Stellungnahme. Das Ergebnis: Unter Anrechnung von Überstunden und Urlaub ist der leitende Angestellte bis zu seinem selbst gewählten Beschäftigungsende ab sofort vom Dienst freigestellt. Er hatte zuvor seine Kündigung zum 31. Dezember eingereicht.

Darüberhinaus hatte der Beirat gestern die Beschlüsse für die Verbandsversammlung am 6. Dezember vorbereitet. Als frohe Botschaft verkündete der Verbandsvorsteher Kretschmer dabei, dass die Bio-Plus-Entgelte auch im fünften Jahr in Folge nicht steigen werden.

Das hörten die anwesenden Bürgermeister natürlich gerne, die außerdem den Stand in der Breitbandversorgung wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Der Förderantrag für die Anbindung der Außenbereiche sei inzwischen gestellt. Landrat Jan Peter Schröder bestätigte ebenfalls, dass der Kreis Segeberg in der Breitbandanbindung inzwischen gut aufgestellt sei. Dafür hatten einige Gemeinden Pech, was die Reparatur der Gemeindeverbindungswege angeht. Und weil die Bauwirtschaft boomt, hat der WZV das Nachsehen bei der Lieferung von Asphalt. „Mehrere Reparaturen mussten deshalb verschoben werden“, so Bereichsleiter Jan Lawerentz.

Dringlichstes und wahrscheinlich auch strittigstes Thema der nächsten Verbandsversammlung in Oering dürfte der Beschluss über die Neuorganisation des WZV werden. Nach Vorstellung der WZV- Spitze stehen dem Verband nämlich weitreichende Veränderungen bevor. Im Gespräch ist die Gründung einer weiteren Tochtergesellschaft, die den Beschäftigten das „P“ in die Augen treibt. Sie befürchten nicht nur betriebsbedingte Kündigungen für den größten Teil der Belegschaft, sondern vor allem auch eine Weiterbeschäftigung unter schlechteren finanziellen Bedingungen.

Weil Bürgermeister zuvor Informationsbedarf angemeldet hatten, hatte Justiziar Nis Nissen zusammen mit der weltweit tätigen Unternehmensberatung PwC einen mehrstündigen Workshop organisiert.

pd

LN

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