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Segeberg Mehr Straßenbeleuchtung am Eichengrund
Lokales Segeberg Mehr Straßenbeleuchtung am Eichengrund
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14:34 04.04.2019
Fußgänger stolpern durch die Dunkelheit. Das soll sich nun ändern. Der Bauausschuss plant, vier Straßenlaternen aufstellen zu lassen.
Fußgänger stolpern durch die Dunkelheit. Das soll sich nun ändern. Der Bauausschuss plant, vier Straßenlaternen aufstellen zu lassen. Quelle: Heike Hiltrop
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Wahlstedt

 Schon seit die Familien an den Straßen Im Bucheneck und Am Eichengrund in Wahlstedt wohnen, haben sie versucht, die Stadt dafür zu sensibilisieren, dass es zu wenig Beleuchtung an der Strecke bis zum Holt gibt. Ohne Taschenlampe oder Handylicht gehe gar nichts, und sie kritisierten das hohe Gefahrenpotenzial, das von Autos ausgehe, die vor allem Kinder in der Finsternis übersehen könnten, zumal es auch keinen Gehweg mit Bordstein gebe. Nun lenkt die Politik ein.

Einstimmiges Votum im Bauausschuss

Nachdem die Anlieger mit ihrem Problem an die Öffentlichkeit gegangen waren, hat sich der Bauausschuss nun dafür ausgesprochen, buchstäblich Licht in das Dunkel zu bringen. Im Rahmen der Errichtung von Straßenbeleuchtung am benachbarten Neubaugebiet Kiebitzring soll auch der dunkle Bereich an der Einmündung zur Straße Am Eichengrund vier Straßenlaternen bekommen. Das hat der Bauausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Kosten der Lampen etwa 11 000 Euro

„Für einen besseren Komfort“, machte der Ausschussvorsitzender Klaus Harm (CDU) deutlich, dass es eine freiwillige und keine Mussleistung sei. Rund 11 000 Euro seien laut Stadtverwaltung dafür veranschlagt. Eine überplanmäßige Ausgabe, die unter Umständen reduziert werden könne, sagte Bauamtsleiter Torsten Maaß: „Lampen und Masten müssen wir kaufen, aber wir bekommen anderes in Eigenleistung durch den Bauhof hin und sind dann in einem anderen Kostenrahmen unterwegs.“ Wenn die Planungen, die im Mai beginnen, abgeschlossen seien, wisse man, ob die Stadtvertretung dem noch zustimmen muss, so Maaß weiter. „Umgesetzt werden könnte das dann im Laufe des Sommers. Aber der akute Bedarf dürfte derzeit auch nicht sehr groß sein. “

Wirtschaftsweg soll „entschleunigt“ werden

Eine Absage gab es vom Bauausschuss für die Anregung einer Anliegerin aus dem Kiebitzring, gar keine Straßenbeleuchtung aufzustellen und den Wirtschaftsweg zwischen den beiden Neubaugebieten für den Autoverkehr komplett zu schließen. Ihr Argument: Das sorge für weniger und langsameren Straßenverkehr und somit für mehr Sicherheit. Harm: „Wir reden hier von Anliegerverkehr, da sollte was über die Einsicht zu erreichen sein.“ Dennoch hat sich der Ausschuss einstimmig dafür ausgesprochen, den Wirtschaftsweg durch Hindernisse „entschleunigen“ zu lassen.

Heike Hiltrop