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Segeberg Wieder Feuer in der Kleinen Seestraße
Lokales Segeberg Wieder Feuer in der Kleinen Seestraße
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20:10 07.12.2017
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Bad Segeberg

Mittwochfrüh konnte die Freiwillige Feuerwehr beinahe unverrichteter Dinge wieder abrücken. Ein Nachbar hatte den brennenden Unrat bereits mit einer Gießkanne gelöscht. Dennoch: „Es waren Flammen zu sehen und Rauch“, sagt Zielinski. Und die Wohnhäuser seien nur vier bis fünf Meter entfernt. Der Müll stand an einer hölzernen Schuppenwand als Verbindung zwischen den Wohnhäusern und gleichzeitig als Sichtschutz zum dahinterliegenden Parkplatz. „Da hat jemand etwas angesteckt“, kommt es ihm über die Lippen. Zumindest kann er sich kaum etwas anderes vorstellen: „Dort war kein Strom oder eine andere technische Ursache auszumachen“, die ein Feuer hätte auslösen können. Das bestätigt die Polizei: „Es gibt dort keine Leitungen oder Technik. Der Verdacht auf Brandstiftung liegt durchaus nah“, sagt Polizeisprecher Arnd Habermann. Dennoch könne im aktuellen Fall noch keine konkrete Aussage getroffen werden. Die Kripo sei dabei, die Sachlage zu prüfen.

Bei dem Müll, vermutet Zielinski, ist es wohl ein Handtuch oder Zellulose gewesen, was gebrannt hat. „Der Einsatz war nicht spektakulär, aber im Zusammenhang mit den anderen Bränden ist das zumindest kurios.“

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Am 9. September hatte in der Kleinen Seestraße ein Gartenschuppen in voller Ausdehnung gebrannt und dabei einen Giebel in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Es kann aber andere Ursachen gegeben haben: „In dem Schuppen befanden sich diverse Sachen wie Werkzeug, Elektrik und ein Moped mit Kraftstoff“, sagt Habermann. Die Feuerwehr konnte bei dem Einsatz verhindern, dass die Flammen komplett auf das Wohnhaus übergriffen.

Am 19. August hatte in der Kleinen Seestraße zudem eine Veranda in Flammen gestanden. Brandstiftung sei auch hier laut Polizei möglich, aber nicht endgültig bestätigt. In beiden Fällen konnte die Ursache nicht abschließend aufgeklärt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg hofft nun, nicht bald erneut in diese Straße ausrücken zu müssen. „Der Dachstuhl, der im September beschädigt wurde, ist ja noch nicht mal repariert“, so Wehrführer Mark Zielinski.

LN

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