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Segeberg Winter beeinflusst Segeberger Arbeitsmarkt
Lokales Segeberg Winter beeinflusst Segeberger Arbeitsmarkt
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13:44 31.01.2019
Die Agentur für Arbeit veröffentlichte die Arbeitslosenzahlen für Januar 2019. Quelle: dpa
Elmshorn/ Bad Segeberg

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Segeberg ist im Januar gestiegen – auf 4,1 Prozent. Das bedeutet, dass 6 276 Menschen ohne Arbeit sind. Das sind 587 oder 10,3 Prozent mehr als im Dezember. Dies teilte die Agentur für Arbeit Elmshorn, die für den Kreis Segeberg zuständig ist, am Donnerstag mit. Die insgesamt 6 276 Menschen werden zum einen von der Agentur für Arbeit und zum anderen dem Jobcenter betreut.

Typischer Trend zum Jahreswechsel

Die steigende Arbeitslosigkeit im Januar ist eine Entwicklung, die allerdings nicht neu ist. Vielmehr ist es ein typischer Trend, der regelmäßig nach dem Jahreswechsel eintritt, sagt Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn. „Die höchsten Arbeitslosenzahlen im Jahresverlauf werden in den ersten Wochen des Jahres registriert.“ Trotz guter Wirtschaftskonjunktur bleibe ein Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht aus. Vor einem Jahr waren im Januar noch 7 041 Menschen arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,7 Prozent.

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Die Gründe, dass die Arbeitslosenzahlen im Winter ansteigen, sind unter anderem saisonale Faktoren, Kündigungsfristen zum Quartalsende und befristete Arbeitsverträge. Darüber hinaus haben im Januar zahlreiche junge Menschen ihre Lehre abgeschlossen.

Zahl der Unterbeschäftigten geringer als im Vorjahr

Die Zahl der arbeitslosen Menschen erfasst allerdings nicht diejenigen, die an Weiterbildungen teilnehmen, arbeitssuchend gemeldet oder arbeitsunfähig erkrankt sind. Somit kommen zu den 6 276 Arbeitslosen im Januar noch einmal 2 366 hinzu. Sie werden auf die Zahl der Arbeitslosen addiert und in der Statistik für Unterbeschäftigung erfasst. Der Zahl der sogenannten Unterbeschäftigung liegt somit bei 8 642, das sind 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die gute Nachricht: „Die Nachfrage nach Arbeitskräften liegt weiterhin auf einem hohen Niveau – vor allem bei den Fachkräften“, sagt Kenntemich. Besonders bei der Metallbearbeitung, im Maschinenbau und in der Lagerwirtschaft wird nach Mitarbeitern gesucht. Darüber hinaus wurden 643 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen ausgeschrieben. Wie sich der Arbeitsmarkt in den nächsten Wochen entwickeln wird, hänge davon ab, wie kalt und frostig der Winter wird, heißt es seitens der Agentur für Arbeit.

Fabian Boerger

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