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Stormarn Mathe-Olympiade in Trittau: Hätten Sie es gewusst?
Lokales Stormarn Mathe-Olympiade in Trittau: Hätten Sie es gewusst?
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10:29 20.11.2019
Paula (v.l.), Pia und Alex haben Mathe im Griff und helfen bei den Korrekturen. Quelle: Bettina Albrod
Trittau

Eine Zahl ist mit sich selbst multipliziert um fünf kleiner als 86 – bei Mathematik hat sich so mancher schon die Haare gerauft. Ganz anders sahen das die 100 Schüler, die am Dienstag zur Mathe-Olympiade im Gymnasium Trittau angetreten waren. Zehn Gymnasien aus Stormarn hatten Vertreter aller Klassenstufen ins Rennen geschickt, um zu ermitteln, wer am besten Rechnen und deshalb in die Landesrunde aufsteigen kann. Großes Ziel ist der Bundesentscheid, zu dem dann die Landessieger antreten.

Kniffelige Aufgaben

„Der Wettbewerb richtet sich an alle, die Talent haben und über den Unterricht hinaus zusätzliche Anforderungen mögen“, erklärt Ulrike Siebert, die Kreisbeauftragte für die Mathe-Olympiade und selber Mathematiklehrerin ist. „Das sind Aufgaben, die nicht jeder lösen kann, da ist schon was zum Knobeln dabei.“ In drei Gruppen getrennt – Unter-, Mittel- und Oberstufe – wurden die Olympioniken auf unterschiedliche Klassenräume verteilt und hatten zwischen zwei und dreieinhalb Stunden Zeit, die Matheaufgaben zu lösen. Hilfsmittel waren nicht gestattet: „Erlaubt sind nur der Kopf, Lineal und Bleistift“, so Ulrike Siebert.

Ulrike Siebert ist Kreisbeauftragte für die Mathe-Olympiade. Quelle: Bettina Albrod

Aber auch Schüler, die nicht bei der Olympiade dabei sind, sind gefragt. „Für die Korrekturen der Unterstufenaufgaben haben wir Oberstufenschüler zur Seite, die uns unterstützen“, sagt Ulrike Siebert. Dazu komme je eine Lehrkraft aus den Schulen, die in Trittau zu Gast sind. Sie korrigieren die Lösungsbögen, während die Denksportler in der Mensa essen und sich bei Spielen in der Turnhalle erholen können. Oberstufenschülerin Pia hat selber schon bei der Mathe-Olympiade mitgemacht. „Das hat Spaß gemacht“, sagt sie – immerhin hat sie am Trittauer Gymnasium jetzt das mathematisch-naturwissenschaftliche Profil gewählt.

Auch bei anderen Teilnehmern zahlt sich der Wettkampf auf lange Sicht aus. „Es gibt Schüler, die bei der Matheolympiade zu den Siegern gehörten und später Stipendien fürs Studium erhalten haben“, erklärt Ulrike Siebert. Die Teilnehmerzahl liegt mit 100 Schülern konstant auf dem Niveau der Vorjahre. Je höher die Klassenstufe sei, desto weniger Anmeldungen gebe es. „Aber wer dann mitgemacht hat, ist hinterher begeistert.“ Für die Sieger gibt es nicht nur den Einzug in die Landesrunde, sondern auch eine Urkunde und ein Spiel, das nicht unbedingt mit Mathematik zu tun haben muss.

Der Verein „Mathematik-Olympiaden“

Träger der Mathematik-Olympiaden in Deutschland ist der Verein „Mathematik-Olympiaden“, der 1994 mit Sitz in Rostock gegründet wurde. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Kreisrunde wird seit vielen Jahren durch die Stiftungen der Sparkasse Holstein sowie erstmalig in diesem Jahr durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt. In diesem Jahr findet die Matheolympiade zum 59. Mal statt. Der Landeswettbewerb wird am 21. und 22. Februar in Flensburg ausgetragen.

Die Lösung der Anfangsaufgabe lautet neun – für die Mathe-Olympiade wäre diese Aufgabe zu einfach.

Von Bettina Albrod

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