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Stormarn Sparkasse Holstein setzt weiter auf SB-Terminals
Lokales Stormarn Sparkasse Holstein setzt weiter auf SB-Terminals
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16:21 21.05.2019
Ein SB-Überweisungsterminal. Bei der Sparkasse Holstein weiterhin gut genutzt. Quelle: Oliver Vogt
Bad Oldesloe

Schöne neue Online-Welt. Die Möglichkeit, Bankgeschäfte vom heimischen Computer oder vom Smartphone aus tätigen zu können, macht das Leben heute durchaus leichter – und den Kundenservice für die Banken günstiger. Nur: Nicht alle, insbesondere ältere Menschen, wollen oder können mit dieser Technik auch umgehen, wenn sie zum Beispiel eine Überweisung tätigen müssen.

Als Alternative – neben dem persönlichen Besuch am Schalter – stehen in vielen Filialen Selbstbedienungsterminals bereit. Das aber offenbar nicht mehr lange: Die Sparkasse Südholstein hat ihre Kunden jetzt darüber informiert, dass sie diese Terminals – insgesamt 22 Stück – Mitte Juli in allen Filialen im Kreis Segeberg und in Neumünster abschaltet. Vor allem der Seniorenbeirat Bad Segeberg übt daran harsche Kritik.

Und wie sieht es hier vor Ort aus? Erst vor Kurzem hatte die Sparkasse Holstein auf ihrer Bilanzpressekonferenz verkündet, unbedingt weiter präsent zu bleiben in der Fläche. Und daher gibt es laut Unternehmenssprecher Björn Lüth auch keine Pläne in dieser Hinsicht. Im Gegenteil, erst gerade habe die Sparkasse Holstein ein Terminal um die Funktion Kontoauszugsdruck und damit den Service erweitert.

Volksbank hat die Terminals längst abgeschafft

„Es wird zwar weniger, doch die Geräte werden immer noch gut genutzt, sind ja rund um die Uhr verfügbar“, sagte Björn Lüth auf LN-Anfrage. Die Sparkasse analysiere regelmäßig jeden der 91 Terminals. Demnächst werde ein Update aufgespielt, mit dem die Ansicht auf den Bildschirmen sich der am heimischen Computer für Internet-Überweisungen annähere, erklärt der Sparkassen-Sprecher.

Die Volksbank Stormarn indes hat bereits vor Jahren alle SB-Terminals abgeschafft. „Es gab auch keine Beanstandungen, der Bedarf war nicht mehr da“, berichtet Vertriebsleiter Philipp Maschmann. Die Online-Nutzung habe enorm zugenommen, vor allem für einfache Dinge wie Überweisungen oder Daueraufträge. Für eine weiterführende Beratung in Sachen Vorsorge oder Geldanlage – das berichten beide Kreditinstitute – kämen aber auch die Internet-Nutzer weiterhin in die Filiale vor Ort.

ov/mc

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