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Stormarn Stark alkoholisiert: 18-Jähriger rastet im Zug bei Reinfeld aus
Lokales Stormarn Stark alkoholisiert: 18-Jähriger rastet im Zug bei Reinfeld aus
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17:02 14.10.2019
Am Reinfelder Bahnhof wurde der 18-Jährige von der Polizei aus dem Zug geholt. Quelle: Wehde
Reinfeld

Es war am späten Freitagabend kurz nach 23 Uhr. Der Regionalexpress von Lübeck nach Hamburg hatte sich gerade in Bewegung gesetzt, als ein 18-jähriger Mann aus dem nördlichen Niedersachsen anscheinend völlig grundlos einen anderen Fahrgast aufs Übelste beleidigte.

Der 32 Jahre alte Mann blieb zunächst cool und verließ den Zugbereich. Allerdings verfolgte ihn der 18-Jährige und ging ihn weiter verbal heftig an, so dass er zwei Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn um Hilfe bat. Doch auch ihnen gelang es nicht, den jungen Mann zu beruhigen. Im Gegenteil: Er schubste einen weg und beschimpfte beide ohne Unterlass, so dass die Bahn-Mitarbeiter die Polizei riefen.

Als der Zug in Reinfeld hielt, nahm eine Streife der Landespolizei die Personalien der beteiligten Personen auf. Kurze Zeit später traf auch eine Streife der Bundespolizei ein. „Da der 18-Jährige sich weiter sehr aggressiv und beleidigend verhielt, wollten die Bundespolizisten ihn zur Sachverhaltsklärung mit nach Lübeck nehmen“, erklärt Gerhard Stelke, Sprecher der Bundespolizei.

Uneinsichtig und aggressiv

Aufgrund seines völlig uneinsichtigen und aggressiven Verhaltens musste der junge Mann während des Transportes gefesselt werden. Auch in der Dienststelle in Lübeck kam der 18-Jährige nicht zur Ruhe, beleidigte die anwesenden Beamten fortwährend, schlug mit den Händen gegen die Wände, spuckte in den Raum und verteilte angebotene Becher mit Wasser auf dem Boden.

Der leitende Beamte vor Ort entschied schließlich, einen Amtsarzt hinzuzuziehen, um die Gewahrsamsfähigkeit des jungen Mannes überprüfen zu lassen. Der Amtsarzt entschied aufgrund des Verhaltens des 18-Jährigen, dass er statt in eine Zelle lieber in ein Krankenhaus gebracht werden sollte.

Schon vorher in Lübeck aufgefallen

Eine Nachfrage bei der Landespolizei ergab, dass der junge Mann bereits im Laufe des frühen Abends bei Streitigkeiten im Luv-Center in Lübeck aufgefallen war. Dort hatte er eine Flasche Wodka bei sich. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille.

Anschließend wurde der 18-jährige mit einem Rettungswagen unter Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus gefahren. Dort wurde auch untersucht, ob er möglicherweise auch andere Drogen konsumiert hatte. Die Beamten hielten das für wahrscheinlich.

Von mc

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